Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Herrschaft unter Spannung

25.04.2008
Kongress des Instituts für Corporate Governance an der Universität Witten/Herdecke thematisiert am 20. und 21. Juni 2008 Aspekte zeitgemäßer Unternehmensführung

Hätte die internationale Bankenkrise durch bessere Governance-Strukturen abgewendet werden können? Wie vertragen sich soziale Verantwortung und Gewinnmaximierung? Werden deutsche Manager angemessen bezahlt? Und wäre eine Ausbildung zum Aufsichtsrat wünschenswert? - Auch diese Fragen stehen auf dem Programm des "I. Kongresses für Corporate Governance" am 20. und 21. Juni 2008 an der Universität Witten/Herdecke.

Corporate Governance - wörtlich: Regierung von Körperschaften - gehört unter nationalen und internationalen Ökonomen mittlerweile zu den meistdiskutierten Themen. Das ausrichtende Institut für Corporate Governance (ICG) erwartet als Referenten unter anderem die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die auch die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat, den Vorstandsvorsitzenden der Arcandor AG (vormals KarstadtQuelle) Dr. Thomas Middelhoff und Prof. Dr. Dr. Manuel R. Theisen, Dekan der Wirtschaftsfakultät der Ludwigs-Maximilians-Universität München.

Zur Zielgruppe des Kongresses gehören Vorstände und Aufsichtsräte großer Unternehmen, daneben Wissenschaftler und Politiker, aber auch Vertreter von Unternehmensberatungen, Stiftungen und Gewerkschaften. Das Motto des Kongresses, "Herrschaft unter Spannung", zieht sich wie ein roter Faden durch die geplanten Programmpunkte. Gegenübergestellt werden beispielsweise Regulierungsbedarf und Überregulierung, die alte "Deutschland AG" und neue Eigentümerstrukturen sowie Kontrolle und Vertrauen in Bezug auf Führungsgremien.

... mehr zu:
»ICG

"Der Kongress wird Wissenschaft und Praxis ein Forum bieten und damit die Corporate Governance Debatte in Deutschland stimulieren", sagt Maxim Nohroudi Mitbegründer und Managing Director des Instituts. "Darüber hinaus wird sich das ICG während des Kongresses konstituieren und sich erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorstellen."

Nach seiner Gründungsphase ist das ICG mittlerweile ein fester Bestandteil in Forschung und Lehre der Universität Witten/Herdecke. Das erste universitäre Institut seiner Art in Deutschland wurde ins Leben gerufen, um die Führung und Aufsicht von Wirtschaftsunternehmen und anderen Organisation zu verbessern und dabei Fragen von Effizienz, Kultur und Ethik in die wissenschaftliche und praktische Auseinandersetzung mit einzubeziehen.

Kontakt:
Jakob Müller, 02302/926-538, 0160-95678211, jakob.mueller@uniwh.de
Maral Purmandi, Tel. . 02302/926-538, 0178-3365004, spurmandi@uni-wh.de

Bernd Frye, | idw
Weitere Informationen:
http://www.cg-kongress.de
http://www.uni-wh.de/icg

Weitere Berichte zu: ICG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"
20.11.2017 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Technologievorsprung durch Textiltechnik
17.11.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mehr Sicherheit beim Fliegen dank neuer Ultraschall-Prüfsysteme

20.11.2017 | Maschinenbau

Spin-Strom aus Wärme: Neues Material für höhere Effizienz

20.11.2017 | Physik Astronomie

Satellitenbilder zur Erfassung von Biodiversität nur bedingt tauglich

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie