Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ärzte raten zur Geburt an der Klinik: Kongress über Aktuelles rund um die Geburtsmedizin

18.04.2008
Vom 24. bis 26. April findet die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pränatale- und Geburtsmedizin in der Beethovenhalle Bonn statt.

Mediziner und Hebammen diskutieren über Aktuelles in Diagnostik und Therapie von Mutter und Kind. "Unser Ziel ist eine optimale Versorgung und eine sichere Geburt, die am ehesten in großen Kliniken gewährleistet wird", sagt Tagungspräsident Professor Dr. Ulrich Gembruch, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am Universitätsklinikum Bonn. Die Organisatoren rechnen mit etwa 600 Teilnehmern.

Heute bekommen Frauen ihr erstes Kind im Durchschnitt mit 26 Jahren. Die Geburt ist für die Erstgebärenden in der Regel ein großes Ereignis. Sie sind meist gut informiert und haben genaue Vorstellungen, wie sie gebären wollen - die Tendenz zur Hausgeburt steigt. Professor Dr. Gembruch rät dagegen auch in risikolosen Fällen zur ambulanten Geburt: "Die Frauen können eine Geburt nach ihren Wünschen in der Sicherheit einer Klinik erleben." Denn allein jede Wehe sei für das Kind Stress.

Zudem spiele der Zeitfaktor beispielsweise bei einem permanenten Sauerstoffmangel eine entscheidende Rolle für die Frage, ob dass Kind einen Hirnschaden erleidet oder nicht. Auch sollten die Eltern eine Klinik mit mehr als 1000 Geburten pro Jahr auswählen. Denn in großen Zentren stehe rund um die Uhr qualifiziertes Personal bereit, das auf Notfälle sofort reagieren könne. "Eine hessische Studie belegt ein höheres Sterberisiko für Neugeborene in kleinen Kliniken", sagt Professor Gembruch.

... mehr zu:
»Geburtshilfe »Geburtsmedizin

Wir laden die Medien herzlich ein, sich bei einem

Pressetermin
Am Dienstag, 24. April, um 12 Uhr
Im Seminarraum III in der Beethovenhalle
Wachsbleiche 16
selbst ein Bild über aktuelle Themen wie den Einsatz von künstlichen Lungen beim im kritischen Zustand geborenen Kind und die Darstellung des Kindes vor der Geburt durch Ultraschall zu machen. Ihre Gesprächspartner sind Professor Dr. Ulrich Gembruch und Professor Dr. S. Schmidt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pränatale- und Geburtsmedizin.

Um Anmeldung bei Inka Väth unter 0228/73-4727, per Fax unter 0228/73-7451 oder per Mail an inka.vaeth@uni-bonn.de wird gebeten.

Kontakt für die Medien:
Professor Dr. Ulrich Gembruch
Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Pränatale Medizin
Universitätsklinikum Bonn
Telefon: 0228/287-15942
E-Mail: ulrich.gembruch@ukb.uni-bonn.de

Dr. Inka Väth | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bonn.de/

Weitere Berichte zu: Geburtshilfe Geburtsmedizin

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie