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Ein tödliches Duo – Pulmonale Hypertonie und Vergrößerung des rechten Herzens

08.04.2008
Pulmonale Hypertonie – 11. Patiententreffen
am 26. April 2008, 13.30-16.30 Uhr im
Klinikum der Universität München, Großhadern
Konferenzraum G 12, Würfel GH, 12. OG

Selbsthilfegruppen sorgen für ein bundesweites Netzwerk von Spezialambulanzen

Nur etwa 15 von einer Million Menschen erkranken an Pulmonaler Hypertonie, eine Krankheit, die nicht nur schwer zu diagnostizieren ist, sondern von vielen Ärzten aus der Praxis wegen ihrer Exotik auch nicht erkannt wird. Wenn die Krankheit nicht behandelt wird, führt sie nach ca. 3 Jahren zum Tode.

Bei der Pulmonalen Hypertonie (PH) handelt es sich um Bluthochdruck im Lungenkreislauf, verursacht durch den gefäßverengenden, körpereigenen Stoff Phosohordiesterase-5 (PDE-5). Stickstoffoxid als Gegenspieler sorgt für ein Gleichgewicht von Gefäßverengung und -erweiterung. Ist das Verhältnis der beiden Gegenspieler zugunsten von PDE-5 verschoben, erhöht sich der Lungenblutdruck, und die rechte Herzkammer muss gegen diesen Hochdruck anpumpen. Durch geeignete Medikamente kann man eine Hemmung des Stoffes PDE-5 erreichen, so dass mit der erreichten Gefäßerweiterung das rechte Herz entlastet wird.

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»Hypertonie

Seit elf Jahren trifft sich die Selbsthilfegruppe „pulmonale hypertonie e. v“. Die sehr aktive Selbsthilfegruppe hat in den vergangenen Jahrzehnten ein dichtes Netzwerk aufgebaut, das flächendeckend regionale Spezialambulanzen durchgesetzt hat und durch Sponsoren so genannte „PH-Nurses“ finanziert, die sich ausschließlich um die Belange der Patienten kümmern.

Bei der Veranstaltung stehen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Dr. Hanno Leuchte, Medizinische Klinik I, Schwerpunkt Pneumologie

Andrea Wälde, PH-Schwester, Medizinische Klinik I, Schwerpunkt Pneumologie

Gerhard Vollmar, Leiter des Landesverbandes Bayern im ph e.v.

Klinikum der Universität München

Im Klinikum der Universität München (LMU) werden an den Standorten Großhadern und Innenstadt jährlich rund 81.000 Patienten stationär, 12.000 teilstationär und 370.000 Patienten ambulant behandelt. Die 44 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt 9.000 Beschäftigten sind rund 1.800 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München hat im Jahr 2006 mehr als 58 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.

Philipp Kreßirer | Klinikum der Universität München
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-muenchen.de

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