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Amaldi-Konferenz zu Sicherheitspolitik und Friedensforschung

13.03.2008
Vom 14. bis 16. März 2008 wird in Hamburg die "17. Internationale Amaldi-Konferenz über wissenschaftliche Fragen der globalen Sicherheit" stattfinden.

Gastgeber ist die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften; die Akademie der Wissenschaften in Hamburg hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die Amaldi-Konferenzen bieten seit 1989 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein unabhängiges Forum, um sich über Fragen von Rüstungskontrolle und Sicherheitspolitik auszutauschen.

Im Mittelpunkt der Hamburger Tagung steht das Thema "Nuklearpolitik", insbesondere die Probleme rund um die Verhinderung einer Weiterverbreitung von Kernwaffen - eine Gefahr, die sich im Zusammenhang mit der Anreicherung von Uran für zivile Kernkraftwerke und dem Umgang mit dem dabei entstehenden Plutonium ergibt.

Weitere Themen sind die Bedrohungen durch nuklearen Terrorismus, die regionale nukleare Abschreckung sowie die Auswirkungen neuer militärischer Technologien (z.B. Laserwaffen). Teilnehmen werden Physiker, Chemiker und Politologen aus mehreren europäischen Staaten, Russland, China, Israel, Japan, Kanada, Korea, dem Iran und den USA, die von den Akademien der Wissenschaften ihrer Länder nominiert wurden. Tagungsort ist das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY Hamburg.

Zu Beginn der Konferenz gedenken die Teilnehmer des 2007 verstorbenen amerikanischen Physikers Wolfgang K.H. Panofsky, der zu den Mitbegründern der Amaldi-Konferenzen zählt. Richard Garwin (USA), Weggefährte Panofskys, würdigt in der erstmals stattfindenden "Panofsky-Lecture" die Verdienste Panofskys - Berater mehrerer US-Präsidenten - um Abrüstung und Rüstungskontrolle. Am Abend des 14. März 2008 (18.00 Uhr, Rathaus) werden die Konferenz-Teilnehmer vom Hamburger Senat, vertreten durch Dr. Detlef Gottschalck, Staatsrat der Finanzbehörde und der Kulturbehörde, empfangen.

Eingeladen zu dieser internationalen Konferenz hat die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die ein Organisationskomitee unter dem Vorsitz des Münchner Physikers Prof. Klaus Gottstein einrichtete. Die Schirmherrschaft hat die Akademie der Wissenschaften in Hamburg übernommen. An den Vorbereitungen waren zudem das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg (IFSH) sowie das Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung Universität Hamburg (ZNF) beteiligt. Gefördert wird die Tagung vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) und der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S.

Teilnahme nur auf Einladung, Pressevertreter sind beim Senatsempfang am 14. März willkommen. Weitere Informationen unter http://amaldi2008.desy.de/

Ihre Ansprechpartner

Dr. Annette Wiesheu, Pressereferentin der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, unter Tel. 040 / 42 94 86 69-20 oder per E-Mail unter

annette.wiesheu@awhamburg.de

Myriam Hönig, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Akademienunion, unter Tel. 030 / 325 98 73 70 oder per E-Mail unter

hoenig@akademienunion-berlin.de

Prof. Dr. Götz Neuneck, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, unter Tel. 040 / 86 60 77-21 bzw. 0170 / 481 54 42

oder per E-Mail neuneck@public.uni-hamburg.de

PD Dr. Frank Lehner, Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, unter Tel. 040 / 89 98-36 12 bzw. 040 / 89 94-36 12 oder per E-Mail frank.lehner@desy.de

Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist die Dachorganisation von acht Wissenschaftsakademien, die sich zur Umsetzung gemeinsamer Interessen zusammengeschlossen haben. Unter dem Dach der Union sind mehr als 1600 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedenster Fachrichtungen vereint, die zu den national und international herausragenden Vertretern ihrer Disziplinen gehören. Die Union koordiniert das "Akademienprogramm", das eines der größten und bedeutendsten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Sie fördert die Kommunikation zwischen den Akademien, betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und organisiert Veranstaltungen über aktuelle Probleme der Wissenschaft. Die Akademienunion kommuniziert mit Wissenschaftsorganisationen des In- und Auslandes und entsendet Vertreter in nationale und internationale Wissenschaftsorganisationen.

Myriam Hönig | idw
Weitere Informationen:
http://amaldi2008.desy.de

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