Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nanofair und Werkstoffausstellung im März in Dresden

03.03.2008
Über 300 Wissenschaftler und Unternehmensvertreter aus Deutschland, Japan, Großbritannien, den USA und weiteren Ländern werden am 11./12. März zur Nanofair 2008 in Dresden erwartet.

Der internationale Nanotechnologie-Kongress mit Fachausstellung wird dann bereits zum dritten Mal in der sächsischen Landeshauptstadt stattfinden.

Veranstalter sind die Städte Karlsruhe und Dresden, die Nanotechnologie-Kompetenzzentren dieser beiden Städte sowie der Verein Deutscher Ingenieure VDI.

"Die Fachausstellung ist restlos ausgebucht und die bereits vorliegenden Anmeldungen internationaler Gäste sind beeindruckend", sagt Dr. Andreas Leson, Leiter des Wissenschaftsteams der Nanofair.

Vor kurzem erst hat er gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und der Landeshauptstadt auf der größten Fachkonferenz, der Nanotech in Tokyo, für den sächsischen Nanotechnologie-Standort geworben. "Von der Zusammenarbeit mit Japan können wir auch bei der Nanofair profitieren: 16 japanische Teilnehmer und Referenten, von Toppan Printing, über Hitachi bis zum Nano-Cluster Osaka haben bereits gebucht", so Leson. Auch mit Großbritannien konnte in den vergangenen zwei Jahren eine intensive Kooperation im Bereich Nanotechnologie aufgebaut werden: 19 Teilnehmer und Referenten aus Großbritannien sind bereits angemeldet.

Im Rahmenprogramm zum Kongress sind am 13. März 2008 drei Fraunhofer-Workshops zu den Themen Laser, Keramik und OLED geplant. Außerdem wird am selben Tag gemeinsam mit einem australischen Unternehmen und der Universität Western Sydney ein Workshop im Dresdner BioinnovationsZentrum stattfinden. Die Bedeutung der Nanotechnologie für den Wirtschaftsstandort hebt Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert hervor: "Gerade für Dresden als wichtigsten europäischen Mikroelektronik-Standort sind Nanotechnologie, Nanoelektronik und neue Werkstoffe von zukunftsweisender Bedeutung. Hier können neue Anwendungen und neue Produkte entwickelt werden, die den Mikroelektronikstandort langfristig stärken."

Nachwuchsförderung und Expedition Materia - Den Auftakt der Nano-Woche bildet ein Nachwuchsforum. "Wir müssen die jungen Leute frühzeitig für die neuen Technologien interessieren, damit wir auch künftig genügend qualifiziertes Fachpersonal anbieten können", erläutert Dirk Hilbert. So haben das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik und das Amt für Wirtschaftsförderung ein Nachwuchsforum mit den Schwerpunkten "Halbleiter" und "Beschichtungstechnologien" für den 10. März 2008 geplant.

Studenten aus ganz Deutschland wurden dazu eingeladen und werden mit hochrangigen Branchenvertretern, wie Prof. Peter Kücher (Fraunhofer CNT), Wolfgang Schmid (Qimonda), Dr. Frank Schneider (Solarwatt), Dr. Johannes Strümpfel (VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH) oder Dr. Reinhard Fendler (FHR Anlagenbau) über Karrieremöglichkeiten und Anforderungen der Unternehmen an potentielle Mitarbeiter diskutieren. Der Verein Deutscher Ingenieure VDI hatte für die Teilnehmer ein Kontingent Freikarten für die Nanofair zur Verfügung gestellt. Aufgrund des deutschlandweit großen Interesses - innerhalb weniger Tage waren alle Plätze belegt - wurde die Veranstaltung kurzfristig erweitert.

Zweiter Schwerpunkt der Nachwuchsförderung ist die Ausstellung "expedition materia" des Bundesforschungsministeriums, die am 10. März im Lichthof des Dresdner Rathauses eröffnet wird.

Bis zum 25. März informiert die Werkstoffausstellung über Innovationen, die schon jetzt oder in naher Zukunft unser Leben erleichtern können. Die Ausstellung zeigt, wie Werkstoffe in Produkten funktionieren - vom Flachbildschirm bis zum Latentwärmespeicher. Unter den 40 Exponaten, die zum Experimentieren einladen, sind auch Werkstoffinnovationen aus Dresden. Und wer will, kann sich im Tischfussball mit einem Wassertropfen versuchen. Im April wird die Wanderausstellung dann noch im Japanischen Palais gezeigt.

Für die Ausstellung wurde ein Vortragsprogramm speziell für Schulen konzipiert, zu denen sich Schulklassen noch anmelden können bei Sabine Lettau-Tischel vom Amt für Wirtschaftsförderung, E-Mail: SLettau-Tischel@dresden.de. Weitere Informationen unter: www.expedition-materia.de.

Dresden auch international präsent
Zur internationalen Bekanntheit Dresdens als einem der führenden deutschen Nanotechnologie-Standorte trug der Auftritt auf der internationalen Messe Nanotech vom 13. bis 15. Februar 2008 in Tokyo bei. Bereits zum zweiten Mal präsentierte die Wirtschaftsförderung Sachsen gemeinsam mit dem Nanotechnologie-Kompetenzzentrum "Ultradünne Funktionale Schichten", der Stadt Dresden und 16 weiteren sächsischen Partnern Forschungs- und Unternehmenskompetenz. "Es haben sich wichtige Ansatzpunkte für mögliche Ansiedlungen und Kooperationen ergeben", sagte Birgit Monßen, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung, die vielfältige Gespräche auf der Messe geführt hat. Eine Kooperation wurde vor Ort schon besiegelt: Das junge Dresdner Unternehmen Dreebit GmbH unterzeichnete auf der Messe einen Vertrag mit der japanischen Nissho Electronics Corp. Nissho wird zukünftig die Ionen-Kanonen für hochgeladene Ionen der Dreebit in Asien vertreiben. Möglich wurde dies durch die kontinuierliche Arbeit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH in Japan in den vergangenen Jahren. Die regelmäßige Präsenz der Mitarbeiter, hervorragend vorbereitete Workshops und Expertenbesuche haben die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den japanischen Partnern gelegt. Diese Kooperationen sollen in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und intensiviert werden. So sind auch erste Projekte mit dem Nano-Cluster Osaka in Vorbereitung.
Landeshauptstadt Dresden· Der Oberbürgermeister
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden
Telefon (03 51) 4 88 23 90 und (03 51) 4 88 26 81 Telefax (03 51) 4 88 22 38
presseamt@dresden.de www.dresden.de
Nanotechnologie-Kompetenzzentrum "Ultradünne funktionale Schichten"
c/o. Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
Winterbergstr. 28, 01277 Dresden
Telefon (03 51) 25 83 324
ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de www.nanotechnology.de

Dr. Ralf Jaeckel | idw
Weitere Informationen:
http://www.dresden.de
http://www.nanotechnology.de
http://www.nanofair.de

Weitere Berichte zu: Nanotechnologie Wirtschaftsförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Antibiotikaresistenz zeigt sich durch Leuchten

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie