Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rohstoffsicherung durch Nachwuchsmangel gefährdet?

27.02.2008
Jahrestreffen der Geophysiker in Freiberg

Vom 3. bis zum 6. März 2008 findet die 68. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) an der TU Bergakademie Freiberg statt. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte der diesjährigen DGG-Tagung - zu der über 400 Teilnehmer erwartet werden - sind Themen wie Computersimulation, Geoinformatik und GIS sowie Oberflächennahe Geophysik.

Die Kongressteilnehmer erwartet neben mehr als 250 Vorträgen und Posterpräsentationen zu aktuellen Forschungsergebnissen auch eine so genannte Jobbörse zur unverbindlichen Anbahnung von Kontakten zwischen Studierenden und Industrie. "Gerade vor dem Hintergrund eines großen Fachkräftemangels im Bereich Geophysik halten wir eine solche Veranstaltung für wichtig.

Damit tragen wir einerseits der in den vergangenen Jahren deutlich erhöhten Nachfrage nach Geophysikabsolventinnen und -absolventen Rechnung. Andererseits bietet die Jobbörse darüber hinaus den beteiligten Firmen ExxonMobil, RWE Dea AG, Baker Hughes INTEQ, Fugro Robertson und StatoilHydro die Möglichkeit zur Rekrutierung aus einer der größten geowissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland und dem gesamten Spektrum einer Technischen Universität mit den vier Säulen Umwelt, Energie, Material und Geo" berichtet Univ.-Prof. Dr. Klaus Spitzer vom Institut für Geophysik der TU Bergakademie Freiberg und Leiter des lokalen Organisationskomitees.

Bereits zum zweiten Mal nach 1996 findet die Jahrestagung der DGG an der TU Bergakademie Freiberg statt. "Wir sind sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, ein hochkarätiges Tagungsprogramm zusammen zu stellen und renommierte Experten aus Freiberg, Deutschland, Europa und Übersee für Übersichtsvorträge zu aktuellen Themen zu gewinnen. Für eine kleine Universität wie die TU Bergakademie Freiberg ist die internationale Vernetzung von herausragender Bedeutung.

Darüber hinaus freuen wir uns, das seit einigen Jahren konsequent umgesetzte, durch geophysikalische Computersimulation geprägte Profil unseres Institutes einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen", erklärt Spitzer. "Neben den wissenschaftlichen Inhalten ist es uns überaus wichtig, unseren wissenschaftlichen Nachwuchs durch die Tagung anzusprechen und in die wissenschaftliche Community zu integrieren. Deshalb sind beispielsweise die Teilnahmegebühren für Studierende sehr gering und wir haben besondere Veranstaltungen für sie vorbereitet", so Spitzer weiter.

PRESSEGESPRÄCH

Am Montag, 3. März 2008, laden die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft (DGG) und die TU Bergakademie Freiberg um 10.30 Uhr im Sitzungszimmer OG 01 der Universitätsbibliothek Georgius Agricola, Agricolastraße 10 in Freiberg, zu einem Pressegespräch zum Thema "Rohstoffsicherung durch Nachwuchsmangel gefährdet?" ein. Experten werden über die Zusammenhänge zwischen der aktuellen Diskussion um eine nachhaltige Rohstoffsicherung und Fragen der notwendigen Ausbildungswege und Absolventenzahlen Stellung nehmen. Folgende Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung

- Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover;
- Prof. Dr. Ugur Yaramanci, GGA-Institut Hannover / Technische Universität Berlin;
- Prof. Dr. Klaus Spitzer, Technische Universität Bergakademie Freiberg;
- Dr. Christian Bücker, RWE Dea, Hamburg.
Der öffentliche Abendvortrag im Rahmen der DGG-Tagung, der sich traditionell auch an Nichtfachleute richtet, widmet sich in Freiberg dem Einsatz geophysikalischer Methoden im Rahmen internationaler Hilfsprojekte. Es berichtet Dr. Bernhard Siemon, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), über "Geophysik als humanitäre Hilfe - Das Helikopter-Projekt HELP ACEH nach der Tsunami-Katastrophe in Sumatra". Der Vortrag findet am Dienstag, 4. März 2008, um 20.00 Uhr im Audimax der TU Bergakademie Freiberg in der Winklerstraße 24 statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Fragen beantworten Ihnen gerne:

Univ.-Prof. Dr. Klaus Spitzer, TU Bergakademie Freiberg - Leiter des lokalen Organisationskomitees,

E-Mail: klaus.spitzer@geophysik.tu-freiberg.de, Telefon: 03731 / 39-2722

Dr. Alexander Rudloff, GeoForschungsZentrum Potsdam - DGG-Komitee "Öffentlichkeitsarbeit",

E-Mail: rudloff@gfz-potsdam.de, Telefon: 0331/288 10 69 oder 0162/107 11 57.

Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG) vertritt mehr als 1.000 Mitglieder in über 30 Ländern weltweit. Sie wurde 1922 von dem Seismologen Emil Wiechert in Leipzig gegründet. Ihre Ziele sind die Verbreitung und Erweiterung geophysikalischen Wissens in Forschung, Lehre, Anwendung und Öffentlichkeit.

Dr. Alexander Rudloff | idw
Weitere Informationen:
http://dgg.geophysik.tu-freiberg.de/
http://www.dgg-online.de/

Weitere Berichte zu: DGG Geophysik Rohstoff Rohstoffsicherung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017
17.10.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017
17.10.2017 | Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz