Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europas größter geisteswissenschaftlicher Kongress an der TU Dresden

26.02.2008
Unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Georg Milbradt findet vom 30. September bis 3. Oktober 2008 der 47. Deutsche Historikertag in Dresden statt.

Rund 3.000 Gäste aus dem In- und Ausland werden zu diesem größten geisteswissenschaftlichen Kongress Europas im modernen Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden erwartet. Mit der Organisation hat der veranstaltende Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) in Kooperation mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) ein Dresdner Organisationskomitee beauftragt.

Die Tagung bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Geschichtswissenschaft. In mehr als 50 Sektionen und in über 300 Vorträgen präsentieren Historiker/-innen ihre laufenden Forschungsprojekte und neuen Ergebnisse. Mit dem Motto "Ungleichheiten" haben die Veranstalter bewusst ein prominentes Thema unserer Tage ausgewählt, das zudem etliche methodische und inhaltliche Anknüpfungspunkte zu Nachbardisziplinen wie der Politik-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaft aufweist. Aus historischer Perspektive stehen soziale, wirtschaftliche, religiöse, ethnische Ungleichheiten und daraus resultierende Problemlagen zur Diskussion. Langfristige Entwicklungslinien und kulturübergreifende Phänomene dienen als eine hilfreiche Hintergrundfolie für die öffentliche Debatte über vermeintlich neue Herausforderungen unserer Tage.

Neben Beiträgen zum Rahmenthema "Ungleichheiten" bietet der Historikertag auch ein Forum für lokal- und regionalgeschichtliche Angebote. Auf großes Interesse dürfte die Podiumsdiskussion über die neuesten Forschungsergebnisse zu den Opfern der Luftangriffe auf Dresden zählen. Anlässlich des 3. Oktobers debattieren prominente Zeitzeugen und Historiker über den Verlauf und die Folgen der deutschen Einheit.

Zu unserer großen Freude konnten wir als Partnerland die Tschechische Republik gewinnen. Konkret zeigt sich diese Kooperation beispielsweise in der wissenschaftlichen Sektion für den tschechischen Historikerverband, in zwei Exkursionen ins Nachbarland oder auch in einer Ausstellung über die jüngeren deutsch-tschechischen Beziehungen. Wir erwarten, dass vom 47. Deutschen Historikertag weitere Impulse für den tschechisch-deutschen Wissenschaftsdialog ausgehen.

Die weit über die engen Grenzen der Fachwissenschaft hinausreichende Resonanz des Historikertages lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass Bundespräsident Horst Köhler am Eröffnungsabend (30.09.2008) in der Semperoper die Rede halten wird. Im Anschluss lädt der sächsische Ministerpräsident zum Empfang. Den traditionellen Höhepunkt bildet die Festveranstaltung des Historikerverbandes am 2. Oktober 2008 in der Kreuzkirche mit anschließendem Empfang des Oberbürgermeisters der Stadt Dresden im Stadtmuseum.

Der Historikertag wendet sich in erster Linie an ein geschichtswissenschaftliches Fachpublikum, steht aber ausdrücklich auch Interessierten anderer Bereiche offen. Anmeldungen sind ab 1. April 2008 über die Internetseite www.historikertag.de möglich.

Ansprechpartner: Dresdner Organisationsbüro, Peter E. Fäßler (Geschäftsführer), Tel. 0351 463-35816, E-Mail: historikertag@tu-dresden.de

Kim-Astrid Magister | idw
Weitere Informationen:
http://www.historikertag.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie