Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tag der Gesundheitsforschung 2008 informiert über Krebs

12.02.2008
Laborführungen, Diskussionen und Beratungen am Sonntag in 30 Städten

Unter dem Motto "Den Krebs bekämpfen - Forschung für den Menschen" finden am Sonntag, den 17. Februar 2008, in ganz Deutschland Hunderte von Veranstaltungen mit Laborführungen, Diskussionen, Beratung und weiteren Aktionen zur aktuellen Krebsforschung statt.

Am Tag der Gesundheitsforschung informieren in diesem Jahr Expertinnen und Experten von Universitätskliniken und Forschungsinstituten an mehr als 30 Standorten über neueste Erkenntnisse aus den verschiedenen Bereichen der Krebsforschung und Behandlung. Die Besucher erfahren, wie die moderne Gesundheitsforschung den Menschen hilft, Krebserkrankungen vorzubeugen oder frühzeitig zu erkennen und optimal zu behandeln.

Warum entstehen Tumorzellen, warum können sie gut- und bösartig sein, welche Krebserkrankungen gibt es und wie können sie erkannt, behandelt oder vermieden werden? "Krebserkrankungen sind, trotz aller Fortschritte in Diagnostik und Therapie, eine der größten Herausforderungen für die medizinische Versorgung. Deswegen setzen wir auf die Forschung und sorgen dafür, dass sie schnell bei den Patientinnen und Patienten ankommt", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich des bevorstehenden Tages der Gesundheitsforschung. Die Ministerin wird den bundesweiten Tag am Vorabend (16. Februar 2008, 19.00 Uhr) in Ulm eröffnen.

Die 30 beteiligten Standorte präsentieren ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt und laden zum Mitmachen ein. Es gibt Informationen zum Einfluss von Psyche, Sport, Impfungen oder unterschiedlichen Strahlungen auf Krebserkrankungen, aber auch Möglichkeiten, an einer ernährungs- oder sportmedizinischen Beratung teilzunehmen, die Leistungsfähigkeit der Lunge zu testen oder zu lernen, wie Brustkrebs frühzeitig erkannt werden kann. Außerdem gibt es Gelegenheit, sich über modernste Operations-, Diagnose- und Vorsorgemethoden zu informieren, begehbare Organmodelle zu besichtigen und Einblick in Forschungslabore zu erhalten. An vielen Standorten gibt es zudem Kinder- oder Schülerveranstaltungen. Die Veranstaltungen zum Tag der Gesundheitsforschung werden allgemeinverständlich präsentiert, der Eintritt ist frei.

Bereits seit 2005 werden mit wechselnden thematischen Schwerpunkten einmal im Jahr die Leistungen und Perspektiven der Gesundheitsforschung einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Dabei sind die lokalen Partner für ihr Programm selbst verantwortlich. Die bundesweite Kampagne zum Tag der Gesundheitsforschung wurde in den ersten drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisiert. Seit diesem Jahr wird diese Aufgabe vom Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) gemeinsam mit dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) wahrgenommen. Weitere Partner sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), 2008 vertreten durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG).

Unter www.tag-der-gesundheitsforschung.de können detaillierte Informationen zu den beteiligten Standorten und allen geplanten Veranstaltungen abgerufen werden.

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/2232.php
http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de

Weitere Berichte zu: Gesundheitsforschung Krebserkrankung Krebsforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren
21.11.2017 | Leibniz Universität Hannover

nachricht Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen
21.11.2017 | FH Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

Raumfahrtkolloquium: Technologien für die Raumfahrt von morgen

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserkühlung für die Erdkruste - Meerwasser dringt deutlich tiefer ein

21.11.2017 | Geowissenschaften

Eine Nano-Uhr mit präzisen Zeigern

21.11.2017 | Physik Astronomie

Zentraler Schalter

21.11.2017 | Biowissenschaften Chemie