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HNO-Tagung zu Berufskrankheiten

30.01.2008
Gutachter der HNO-Heilkunde diskutieren in Jena Fragen zu berufsbedingten Erkrankungen

Mit den Berufskrankheiten durch Inhalationsnoxen beschäftigt sich das 12. Jenaer Fort- und Weiterbildungskolloquium zu Gutachten in der HNO-Heilkunde, das am 1. und 2. Februar am Universitätsklinikum Jena stattfindet.

Die 100 Teilnehmer - Ärzte, Vertreter von Berufsgenossenschaften und Juristen - aus dem gesamten Bundesgebiet widmen sich während der Tagung neben formalen Fragen zur Erstellung medizinischer Gutachten in diesem Jahr hauptsächlich den Ursachen und Formen von Berufskrankheiten der Atemwege.

"Dabei geht es zum Beispiel um obstruktive oder allergische Atemwegserkrankungen sowie um die Entstehung von Kehlkopf- oder Nasennebenhöhlenkrebs durch das Einatmen von Stäuben im beruflichen Umfeld", erläutert Dr. Gerlind Schneider, Organisatorin der Tagung und Oberärztin an der Jenaer Uni-Klinik für HNO-Heilkunde.

Das Jenaer Kolloquium widmet sich als eine von bundesweit wenigen Veranstaltungen den Fragen zur Begutachtung auf dem HNO-Gebiet mit dem diesjährigen Hauptthema Atemwegserkrankungen als Berufskrankheit, wobei zum Tagungsprogramm neben der Diskussion neuer Entwicklungen auch die Vorstellung aktueller Fälle und eine Gutachterschulung für Anfänger gehört.

12. Jenaer Fort- und Weiterbildungskolloquium "Gutachten in der HNO-Heilkunde"
1. und 2. Februar 2008
Klinik für HNO-Heilkunde, Universitätsklinikum Jena, Lessingstraße 2, Jena
Ansprechpartnerin:
OÄ Dr. Gerlind Schneider
Klinik für HNO-Heilkunde, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/935127
E-Mail: gschneider[at]med.uni-jena.de

Helena Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-jena.de

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