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Neue Zähne sicher im Knochen verankern

25.01.2008
Wissenschaftliche Tagung mit Live-OP und Workshops für 200 Zahnärzte

Über 200 Zahnärzte lernen in der Universität Witten/Herdecke am Wochenende (25. bis 27. 01.) die neuesten Verfahren für die Verankerung von Implantaten im Kieferknochen kennen.

"Das zweite Bone-Management-Symposium ist für die Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke eine gute Möglichkeit, den Stand der Wissenschaft und operative Erfahrungen an niedergelassene Zahnärzte, Oralchirurgen und Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgen weiterzugeben", erklärt Prof. Dr. Jochen Jackowski, der wissenschaftliche Leiter der Tagung.

Der Samstag wird geprägt durch wissenschaftliche Vorträge, am Freitag und Sonntag können die Teilnehmer in Workshops das theoretische Wissen praktisch anwenden. An Kalbsknochen und Schweinekiefern üben die Zahnärzte unter wissenschaftlicher Anleitung die Vorbereitung des Kieferknochens für ein Implantat und auch den Einsatz einer künstlichen Zahnwurzel.

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»Jackowski »Kieferknochen

"Nicht alle Kieferknochen sind breit und hoch genug, um ein Implantat aufzunehmen. Es gibt aber Verfahren den Knochen aufzuweiten und so die Verankerung sicher zu gewährleisten", beschreibt Jackowski die Probleme, die auftreten können.

Über alle diese Verfahren berichten die Vorträge und Workshops. Höhepunkt der Veranstaltung ist eine Live-Operation am realen Patienten am Sonntag (9.00 - 10.30 Uhr), die per Beamer in die große Halle übertragen wird. Zu dieser Präsentation sind Pressevertreter herzlich eingeladen.

Mit diesen modernen Techniken, die an der Universität Witten/Herdecke in Forschung und Lehre erarbeitet werden, können niedergelassene Zahnärzte ihren Patienten eine gute Behandlung gewährleisten. Denn gerade bei Patienten mit Teil- oder Vollprothesen ist es wichtig, den "Ankerzahn", an dem die Prothese hängt, vollwertig zu ersetzen.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Jochen Jackowski, 02302/926-690/1, Jochen.Jackowski@uni-wh.de

Bernd Frye | iddw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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