Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Denken, eine gemeinsame Herausforderung für die Alpen von morgen

22.01.2008
11. - 14. JUNI 2008
- DIE ALPENWOCHE
- EINE INTERNATIONALE TAGUNG MITTEN IN DEN ALPEN

Sich über Innovationen austauschen, die schon vielerorts existieren, von diesen profitieren, Probleme gemeinsam lösen und zusammen auf dem Wissen aufbauen, das an verschiedenen Orten erworben wurde: Das sind die Ziele der "Alpenwoche 2008", zu der vom 11. bis zum 14. Juni 2008 WissenschaftlerInnen, lokale Gewählte, NGOs, Verwalter von Schutzgebieten, Bergsportlerinnen und Bürger aus den 8 Ländern des Alpenraums eingeladen sind.

Als Mittelpunkt Europas wird der Alpenbogen eines der Gebiete sein, das am stärksten von den Folgen des Klimawandels in Verbindung mit der Erschöpfung der fossilen Brennstoffe betroffen sein wird. Insbesondere die Wirtschaft, die Artenvielfalt, die Landschaften und Lebensweisen werden in den Alpen die Auswirkungen spüren. Viele lokale Gewählte und Akteure empfinden dies bereits als Bedrohung. Deshalb ist es heute nötig, die Zukunft mit nachahmenswerten Massnahmen zu gestalten und auf eine Zukunft zu bauen, die mit den grossen Gleichgewichten und den Bedürfnissen der künftigen Generationen in Einklang steht.

Zahlreiche Erfindungen und Errungenschaften sind in den Alpen im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden und haben den Alpenraum verändert und geprägt. Auch heutzutage gestalten Frauen und Männer in vielfältigen Initiativen von einem Ende der Alpenkette zum anderen die Zukunft.

... mehr zu:
»Ecrins »Klimawandel

Es ist kein Zufall, dass diese internationale Veranstaltung in L'Argentière-la-Bessée stattfindet. Der kleine Ort in den Hautes-Alpes und das ihn umgebende Pays des Ecrins engagieren sich seit rund 15 Jahren in einem innovativ gestalteten Strukturwandel. Sie setzen dabei auf den doppelten Trumpf von Tourismus und Natur und streben in einer Partnerschaft mit dem Nationalpark Les Écrins eine nachhaltige Entwicklung an.

Basierend auf den Grundgedanken der Alpenkonvention ist die "Alpenwoche 2008" die Folgeveranstaltung der ersten Alpenwoche, die 2004 in Kranjska Gora in Slowenien stattfand. Sie wird von den fünf alpenweiten Organisationen Internationales Komitee für Alpenforschung ISCAR, Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen", Netzwerk Alpiner Schutzgebiete ALPARC, Internationale Alpenschutzkommission CIPRA und Club Arc Alpin gemeinsam organisiert. Die "Alpenwoche 2008" findet unter dem Vorsitz des französischen Ministers für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Raumplanung statt und ist eine offizielle Veranstaltung des französischen Vorsitzes der Alpenkonvention.

Kontakt Organisation:
COSALP_ Comité d'organisation de la Semaine Alpine 2008
Anne-Sophie Elléouet
organisation@alpweek.org
Tel: +33 492 23 20 94
Fax: +33 492 23 20 90
Das Programm ist in 5 Blöcke mit Vorträgen und Diskussionsrunden gegliedert. Jeder Block wird von einem Veranstaltungspartner der Alpenwoche 2008 und einem externen Beobachter moderiert, die in das jeweilige Thema einführen und für einen roten Faden sorgen. Beim abschliessenden Runden Tisch bringen die Beobachter die Vorschläge und Empfehlungen aus den vorangegangenen Blöcken ein. Das endgültige Programm der Alpenwoche 2008 wird Ihnen am 04.02.2008 zugestellt. Die Anmeldung ist ab dem 17.03.2008 möglich. Notieren Sie das Datum schon heute in Ihrem Terminkalender, damit Sie dieses Treffen, das für die Alpen ein absolutes Muss ist, nicht versäumen!

Vorläufiges Programm der Alpenwoche 2008

Offizielle Eröffnungsrede

Mittwoch, 11.06.2008, 17.00-19.00
Block 1: Innovation: Veränderung schaffen und gestalten
- Wie ist das Thema Innovation anzugehen?
- Das Thema Innovation im alpinen und europäischen Kontext (in den Bereichen Wirtschaft, Klimawandel, Governance…)
Donnerstag, 12.06.2008, 8.30-10.30
Block 2: Was lernen wir aus den Innovationen der Vergangenheit?
1. Der Skitourismus und das weisse Gold
- Wie hat sich diese Innovation auf die Umwelt und die Landschaften ausgewirkt?
- Welchen Nutzen hat sie für die Wirtschaft und die soziale und kulturelle Entwicklung der Berggebiete gebracht?

2. Die Ausweisung von besiedelten Schutzgebieten: Weg und Ziele

- Welche Naturschutzziele wurden mit der Einführung der ersten Schutzinstrumente in der Schweiz verfolgt?

- Welche Innovationen wurden durch die Entwicklung von nationalen Naturschutzmodellen eingeführt, um Natur und lokale Entwicklung in Einklang zu bringen: am Beispiel Frankreich

3. Die Industrialisierung und die Energie

- Wie hat sich die Industrie im Wallis entwickelt und auf Grund welcher technischen Innovationen?

- Welche Auswirkungen hat die Papierindustrie im Département Isère gebracht?

Donnerstag, 12.06.2008, 11.00-16.30
Block 3: Die aktuellen Innovationen. Mechanismen, Anwendungsbereiche und Herausforderungen

1. Welche Herausforderungen stellen sich für die Innovation?

- Welche innovativen Strategien sind im Umgang mit dem Klimawandel möglich?
- Wie ist die Kluft zwischen Stadt und Land zu überwinden?
- Wie können ökologische Netzwerke zur biologischen Vielfalt beitragen?
2. Innovationsmechanismen - Wer ? Wie ? In welchen Bereichen ?
- Fallstudien über innovationsfördernde Strukturen
- Posterpräsentationen
Donnerstag, 12.06.2008, 17.00-19.00
Block 4: Lokale Ebene - Innovation im Gebiet Pays des Ecrins
1. Eine Sichtweise "von innen", auf die lokale Situation in L'Argentière-La-Bessée

2. Eine Sichtweise "von außen", auf die lokale Situation im Pays des Ecrins und in den Hautes-Alpes

3. Beiträge und Interviews mit lokalen Akteuren der Innovation

Freitag, 13.06.2008, 8.30-12.30
Block 5: Massnahmen zur Unterstützung und Anwendung von nachhaltigen Innovationen

1. In Software oder Hardware investieren?

- Gleichgewicht zwischen Hardware und Software im Verkehrsbereich

- Neue umweltschonende Technologien für Berghütten im Alpenraum

- Bau von Kraftwerken oder Verringerung des Energieverbrauchs

- Vernetzung, Management und Transfer von Know-how für eine territoriale Intelligenz

2. RUNDER TISCH: Nach welchen Kriterien sind Innovationen zu definieren, die eine nachhaltige Entwicklung fördern?

- Welche Innovationen sind bei der Nutzung von natürlichen Ressourcen und Naturräumen möglich?

- Ist eine andere Wirtschaft der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen?

- Welche sozialen und kulturellen Faktoren sind massgeblich für eine nachhaltige Innovation?

Offizielle Schlussrede

Sprachen: Französisch, Italienisch, Deutsch, Slowenisch (Simultanübersetzung)
Ort: L'Argentière-la-Bessée, Plenarsitzungen im Kultur-Foyer
Termin: Von Mittwoch, 11. Juni nachmittags bis Samstag, 14. Juni 2008
Verpflegung: Mittag- und Abendessen im Schloss, Pausen im Foyer
Übernachtung: Reservierung und Bezahlung bei der Buchungszentrale im Pays des Ecrins je nach gewählter Kategorie

Anne-Sophie Elléouet | CIPRA International
Weitere Informationen:
http://www.alpweek.org
http://www.cipra.org

Weitere Berichte zu: Ecrins Klimawandel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Über Raum, Zeit und Materie
22.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie