Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgreich durch internationale Zusammenarbeit –
IRC Future Match auf der CeBIT 2008

09.01.2008
Gezielt Kooperationspartner aus anderen europäischen Ländern suchen und gleich erste persönliche Kontakte knüpfen? Neue Lösungsansätze für Problemstellungen finden oder sich einfach einen Überblick über neue Technologien im IKT-Bereich in Europa verschaffen?

Dies ermöglicht die internationale Kooperationsbörse IRC Future Match, die auch im Rahmen der CeBIT 2008 wieder Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus zahlreichen europäischen Ländern an einen Tisch holt, um Möglichkeiten für eine technische Zusammenarbeit und für gemeinsame Forschungsprojekte zu auszuloten. Organisiert wird das IRC Future Match von Partnern aus dem europäischen Netzwerk der Innovation Relay Centres (IRCs) mit Unterstützung der EU-Projekte HAGRID und OPEN TTT sowie der Deutschen Messe AG.

Interessierte Unternehmen und Einrichtungen, die an dieser kostenfreien Veranstaltung teilnehmen möchten, können sich bis zum 6. Februar 2008 unter www.futurematch.cebit.de registrieren und dort ihr Profil sowie ihre Kooperationswünsche beschreiben. In einem Online-Katalog können die Teilnehmer gezielt nach interessanten Profilen recherchieren und Gesprächswünsche anmelden. Alle Anfragen werden von den IRC Partnern koordiniert und in individuelle Terminpläne für persönliche, direkte Treffen umgesetzt, die die Teilnehmer vor Beginn der Messe erhalten. Alle Gespräche finden auf dem Stand des IRC Future Match im future parc in Halle 9, Stand A18 statt.

Wie wichtig das IRC Future Match ist, zeigen die Zahlen von 2007: Mehr als 530 Teilnehmer aus 39 europäischen Ländern nutzten die Chance, in etwa 1.200 bilateralen Gesprächen neue Kontakte zu knüpfen und über technische Zusammenarbeit, gemeinsame Entwicklungen, Forschungsprojekte, Herstellungs-, Marketing- oder Lizenzvereinbarungen zu diskutieren.

... mehr zu:
»IRC »TTT

Zusätzlich lädt das EU-Projekt HAGRID forschungsinteressierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu einer Vortragsreihe zum Thema „Europäische IKT-Forschung“ ein, die am 5. März von 16:00 bis 18:00 Uhr im Rahmen des future talk in Halle 9 stattfindet. Den Schwerpunkt dieses Themenblocks bilden Beiträge über die Möglichkeiten zur Teilnahme an europäischen IKT Projekten im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU sowie Erfahrungsberichte von Projektteilnehmern.

Kontakt:

IRC Future Match 2008 Team

Programm und Standorganisation
IRC Niedersachsen / Sachsen- Anhalt
Silke Jester
sj@tt.uni-hannover.de
Tel. +49 (0)511 762 5406
Registrierung und Website
IRC Norddeutschland
Dr. Nancy Smith
irc@wtsh.de
Tel. +49 (0)431 66 66 68 62
Zur Info:
Das Netzwerk der Innovation Relay Centres
Das Netzwerk der Innovation Relay Centres (IRC) wurde 1995 von der Europäischen Kommission mit dem Ziel ins Leben gerufen, grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Innovationsvorhaben in Europa zu fördern. Mittlerweile besteht das Netzwerk aus über 230 Technologietransfer-Einrichtungen in 33 Ländern, den 25 EU-Mitgliedsländern sowie Rumänien, Bulgarien, Island, Norwegen, Schweiz, Israel, Türkei und Chile. Alle beteiligten Organisationen beraten in ihrer Region kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zu Fragen der Innovationsförderung, Kooperationsvermittlung und des grenzüberschreitenden Technologietransfers.

Kooperationsbörsen wie IRC Future Match haben sich in den letzten Jahren als erfolgreiches Instrument zur Vermittlung von internationalen Kontakten erwiesen. Oft angelehnt an Fachmessen, bietet es Ausstellern und Besuchern die Möglichkeit, mit geringem Aufwand neue wertvolle Kontakte in Europa zu knüpfen. Die Kunden spezifizieren ihre Kooperationswünsche und wählen passende Partner aus dem Teilnehmerkatalog aus.

Die gesamte Organisation und Begleitung über den Erstkontakt hinaus übernimmt das betreuende IRC. Die Teilnehmer können also ganz gezielt auf dem IRC-Stand ihre arrangierten Termine wahrnehmen, um mit ausgewählten Firmen und Instituten aus Europa die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu diskutieren.

Die regional zuständigen IRCs finden Sie unter: http://irc.cordis.lu/whoswho/


HAGRID – Das Tor zur IKT-Forschung in der Europäischen Union
HAGRID (www.hagridproject.net) ist ein EU-finanziertes Projekt, das forschungsinteressierte Unternehmen und Einrichtungen aus dem im Bereich der Informations- und Kommunikations-technologien bei der Beteiligung an Forschungsprojekten im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU unterstützt. Um dies zu erreichen, bietet ein Konsortium von 14 Partnern aus 11 Ländern (Griechenland, Türkei, Ungarn, Rumänien, Estland, Italien, Polen, Bulgarien, Schweden, Irland und Deutschland) kostenlose Dienstleistungen, wie zentralen Zugang zu europäischen Forschungs- und Projektdatenbanken, Projektpartnervermittlung, Trainingsmaßnahmen und Kooperationsbörsen an. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den neuen EU-Mitgliedstaaten, Beitritts- und Bewerberländern, assoziierten Staaten sowie an europäische KMU und universitäre Spin-offs, die sich bisher noch nicht an europäischen Projekten beteiligt haben.
Kontakt:
uni transfer
Joanna Einbock
je@tt.uni-hannover.de
Tel. +49 (0)511 762 3934
Open TTT: Open source Partnership for Enterprises and Network of developers aiming at Transnational Technology Transfer
OPEN TTT ist ein EU-finanziertes Projekt mit der Zielsetzung, die Bereiche Technologietransfer und Open Source Software (OSS) stärker zu verbinden. Open TTT führt dabei neue Methoden ein zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einführung von Technologien und Inno-vationen auf Basis von Open Source Software und ermöglicht freien Zugang zu Projektergebnissen. Der Projektansatz basiert auf der Bildung von „Mini-Clustern“, Gruppen von Unternehmen mit ver-gleichbaren Softwareanforderungen, und der Vermittlung passender Open Source Software.
Das Projekt deckt vier thematische Bereiche ab:
* Logistik & Transport
* Industrie & Produktion
* Energie & Umwelt
* Öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen
Kontakt:
Investitions- und Förderbank Niedersachsen GmbH
Steven Amenda
steven.amenda@nbank.de
Tel. +49 (0)511 / 30031 361

Annelies Bruhne | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.futurematch.cebit.de/files/Flyer_Cebit_08_web.pdf
http://www.futurematch.cebit.de
http://irc.cordis.lu/whoswho/

Weitere Berichte zu: IRC TTT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie