Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wasser, Kohle und Kies - 38. IWASA

27.12.2007
Wasserwirtschaftliche Planungen sind ebenso wie wasserbauliche Maßnahmen wesentliche Bestandteile von Landesplanung und Umweltpolitik. Jedes Einwirken und Leben am beziehungsweise im Wasserkreislauf erfordert die fachkundige Begleitung durch den Wasserbauer und Wasserwirtschaftler.

Das gilt im weiteren Sinne auch für den Bergbau, der schon immer eng mit dem Wasserbau verbunden war. Das trifft besonders in Nordrhein-Westfalen, aber auch in allen anderen Bergbauregionen zu. Dabei bedeutet Bergbau unter- und übertage nicht nur den Kohle- oder Salzabbau, sondern auch die Gewinnung mineralischer Rohstoffe.

Das Generalthema des 38. Internationalen Wasserbau-Symposiums Aachen (IWASA) vom 3. bis 4. Januar 2008 an der RWTH lautet daher "Wasser, Kohle, Kies - Aufgaben und Perspektiven". Zum Pressegespräch am 3. Januar, 12.30 Uhr, im Fakultätszimmer, Sammelbau Bauingenieurwesen, Mies-van-der-Rohe-Straße 1, sind die Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

Zu den Vortragsthemen gehören beispielsweise die Langzeitsicherheit von Endlagern für Nuklearabfälle, die Geothermie und Grubenwasser oder die Braunkohlefolgelandschaften. Insgesamt gliedern sich die Vorträge in fünf Blöcke: Im ersten Block "Braunkohle" werden der Umgang des Tagebaus mit Oberflächengewässern, die künstliche großflächige Beeinflussung des Grundwassers und die Standgewässergüte behandelt. Der zweite Themenblock "Kies" befasst sich mit der Gewinnung mineralischer Rohstoffe und dem Spannungsfeld von Rohstoffbedarf und Gemeinwohlvorsorge. Der dritte Block "Steinkohle" ist den anthropogenen Konsequenzen des Untertageabbaus gewidmet, dabei liegt der Schwerpunkt auf den Einfluss des Bergbaus auf wasserbauliche Infrastrukturen. Die Blöcke 4 "Nachhaltigkeit" und 5 "Visionen" thematisieren vor allem Fragen der Vor- und Nachsorge.

... mehr zu:
»IWASA »RWTH

Das 38. IWASA gibt zudem drei besonderen Ereignissen am Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft einen würdigen Rahmen: der Emeritierung des bisherigen Leiters Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köngeter, der Einführung seines Nachfolgers Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf und dem 80. Geburtstag des früheren Lehrstuhlinhabers Prof. Dr.-Ing. Gerhard Rouvé.

Das IWASA hat sich im Laufe der Jahrzehnte als von ein Fachkreisen immer wieder gerne genutzter Treff- und Informationspunkt etabliert. Es richtet sich vor allem an Bauingenieurinnen und Bauingenieure, steht aber grundsätzlich allen Interessierten offen. Die Aktualität und Relevanz des gewählten Themas lässt wieder rund 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwarten.

Ort der Veranstaltung ist das Bauingenieur-Sammelgebäude der RWTH Aachen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Dies wird unter anderem durch die freundliche Unterstützung der Bezirksregierung Köln, der Freunde und Förderer der RWTH "proRWTH e.V." und dem Förderverein des IWW ermöglicht.

Infos: Dipl.-Ing. Sebastian Roger, Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen, Tel. (0241) 80-97778.

i. V. Renate Kinny

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.iww.rwth-aachen.de/iwasa/2008/index.html.de

Weitere Berichte zu: IWASA RWTH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht International führende Informatiker in Paderborn
21.08.2017 | Universität Paderborn

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen