Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Experten für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung treffen sich an der Universität Witten/Herdecke

19.12.2007
Kongress mit Medizinern und Pflegewissenschaftlern vom 22. bis 23. Februar 2008 fragt nach der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis

Wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis bringen - dieser Aufgabe widmen sich Gesundheitsexperten aus ganz Deutschland, die sich im Februar nächsten Jahres in Witten treffen. Die Universität Witten/Herdecke richtet vom 22. bis zum 23. Februar 2008 den Kongress "EbM 2008: Evidenzbasierte Primärversorgung und Pflege" aus.

Mediziner und Pflegewissenschaftler diskutieren gemeinsam, wie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu bewerten sind und wie sie in evidenzbasierte Leitlinien und Expertenstandards umgesetzt werden können als Handlungsempfehlungen für die Praxis. Weitere Themen betreffen die Fragen, wie der Nutzen dieser Empfehlungen gemessen werden kann und was zu tun ist, damit die Verbesserungen schließlich auch die Patienten erreichen.

Unter "evidenzbasierter Medizin" versteht man die systematische Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse und deren Umsetzung in alltagsrelevante Empfehlungen, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu steigern. Zu den zweihundert teilnehmenden Wissenschaftlern des Wittener Kongresses gehören auch namhafte internationale Forscher: Aus Schweden hat sich Frau Professor Ingalill Rahm Hallberg angemeldet. Sie ist Direktorin des Schwedischen Instituts für Gesundheitswissenschaft an der Lund Universität und Präsidentin der European Academy of Nursing Science (EANS). Aus Oxford, England, wird Professor Paul Glasziou erwartet, der mit seinen zahlreichen Studien immer wieder aktuelle Fragen aus dem Bereich der evidenzbasierten Medizin beantwortet.

Die Tagungspräsidentschaft haben Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik als Vertreterin der Pflegewissenschaft und der Mediziner PD Dr. Martin Butzlaff, beide von der Wittener Fakultät für Medizin, deren Dekan Martin Butzlaff ist. Die unterschiedlichen Perspektiven von Pflegenden und Medizinern auf die Entwicklung und Umsetzung von evidenzbasierter Medizin werden das zentrale Spannungsfeld der wissenschaftlichen Auseinandersetzung bilden. Die Konzeption des Kongresses ist auf größtmögliche Diskussionsintensität ausgerichtet: In Seminaren, Workshops und Diskussionsforen wird mit kleinen Teilnehmerzahlen die Möglichkeit geschaffen, sich jederzeit aktiv in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen. Übergreifende Themenstellungen werden in Plenarsitzungen diskutiert, an denen sich alle Kongressteilnehmer aktiv beteiligen können.

Veranstaltung:
9. Jahrestagung des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) und Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) EbM 2008: Evidenzbasierte Primärversorgung und Pflege in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

22.-23.Februar 2008 an der Universität Witten/Herdecke.

Kontakt: Anke Kettermann, Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Universität Witten/Herdecke, 02302-926-741

Siegrun Pardon | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de
http://www.EbM-Kongress.de

Weitere Berichte zu: Familienmedizin Primärversorgung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten