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Bepackt mit Zukunft - der Fraunhofer-Truck in Braunschweig

27.03.2009
Stadt der Zukunft? Wasserproduktion in der Wüste? Eine Kamera zum Schlucken?

Das können Sie alles am 28. März 2009 kennen lernen - im Fraunhofer-Truck auf dem Braunschweiger Kohlmarkt. Von 10 bis 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich in das doppelgeschossige Fahrzeug eingeladen.

Die Fraunhofer-Gesellschaft präsentiert hier gemeinsam mit den beiden Braunschweiger Instituten für Schicht- und berflächentechnik IST und für Holzforschung WKI spannende Forschungsergebnisse - so wird Zukunft für jeden erlebbar. Der Eintritt ist frei.

Das Fraunhofer IST zeigt einen Tag lang High-Tech-Oberflächen zum "Anfassen", beleuchtet das große Entwicklungspotenzial dieses Technologiefeldes und gibt Raum zur Diskussion über mögliche Zukunftsthemen. Präsentiert werden funktionale Oberflächen für den Architektur- und Automobilbereich, die Energie sparen. Transparente und elektrisch leitfähige Beschichtungen ermöglichen Wärmedämmschichten auf Glas, so dass die Wärme im Winter drinnen und im Sommer draußen bleibt. Ein durch Stickstoff angetriebenes Pendel zeigt den Vorteil von reibungsarmen Beschichtungen z. B. im Motor. Je weniger Reibung, desto geringer der Energieverlust.

Tauchen Sie mit uns in die Fraunhofer-Welt ein. Die Welt der Schicht- und Oberflächentechnik, der Holzforschung und der Zukunftsvisionen. Wir laden Sie herzlich am 28. März 2009 auf den Braunschweiger Kohlmarkt ein.

Eine Auswahl an weiteren Exponaten:
Stadt der Zukunft - am Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen hatte man folgende Idee: mehrere kleinere Mobilfunkantennen z. B. an Straßenlaternen zu verteilen und an eine gemeinsame Basisstation anzuschließen. So kann im städtischen Umfeld auf große Mobilfunkstationen verzichtet werden. Auch Tunnel lassen sich so mit Mobilfunk versorgen. Außerdem wird gezeigt, wie durch vernetzte Lokalisierung von Fahrzeugen der Verkehrsfluss verbessert werden kann.

Wasserproduktion in der Wüste: Die Erde besteht zum größten Teil aus Wasser. Weil aber davon gerade mal drei Prozent als Trinkwasser nutzbar sind, gehört die Wasserversorgung schon jetzt in vielen Teilen der Welt zu den größten Herausforderungen. Unsere Luft enthält Feuchtigkeit. Aber kann man sie auch zur Wasserversorgung nutzen? Ein spezielles Verfahren, dass das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart entwickelte, macht es möglich Trinkwasser aus der Luftfeuchtigkeit zu gewinnen. Mit einem Vakuumverdampfer kann auch mit wenig Energieeinsatz Trinkwasser aus der Luft gewonnen werden.

Kamera zum Schlucken: Die Forscher vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in St. Ingbert entwickelten eine Kamera, die etwa die Form und Größe einer Pillenkapsel hat. Verschluckt der Patient die Kamera liefert diese mittels eines Senders Bilder aus dem Inneren der Speiseröhre und des Magens. Dank einer magnetischen Steuerung lässt sich die Kamera auch gezielt an die Oberseite des Magens steuern und kann auch von dort Bilder liefern. Für den Patienten entfällt das unangenehme Schlucken eines dicken Endoskops.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 E, 38108 Braunschweig
www.ist.fraunhofer.de
Dr. Simone Kondruweit
Telefon 0531 2155-535, Fax 0531 2155-900,
info@ist.fraunhofer.de
Elena Droege
Telefon 0531 2155-536, Fax 0531 2155-900,
elena.droege@ist.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI
Bienroder Weg 54 E, 38108 Braunschweig
www.wki.fraunhofer.de
Simone Peist
Telefon 0531 2155-208, Fax 0531 2155-200,
simone.peist@wki.fraunhofer.de

Dr. Simone Kondruweit | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.ist.fraunhofer.de
http://www.wki.fraunhofer.de

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