Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Banken unter Aufsicht

13.10.2011
12. Handelsblatt Jahrestagung „Neue Entwicklungen in der Bankenaufsicht“
8. und 9. November 2011, Hyatt Regency, Mainz
Bereits im Juli hat die EU-Kommission ihren Entwurf vorgelegt, mit dem die bereits 2010 beschlossenen Aufsichtsregeln für Banken (Basel III) in ganz Europa umgesetzt werden sollen. Ziele der Basel III-Aufsichtsregeln sind eine höhere Risikotragfähigkeit der Banken und eine vorsichtigere Vorgehensweise bei riskanten Geschäften.

Bis 2019 sollen Kreditinstitute eine harte Kernkapitalquote von sieben Prozent erreichen und höhere Qualitätsanforderungen für ihr Kapital erfüllen. Damit die 8000 europäischen Banken diese neuen Vorgaben für ihre Kapitalausstattung erfüllen können, werden sie laut einer Auswirkungsstudie der Kommission in den kommenden acht Jahren 460 Milliarden Euro an Kapital aufnehmen müssen.
vhb.handelsblatt.com/bankenaufsicht

Auf der 12. Handelsblatt Jahrestagung „Neue Entwicklungen in der Bankenaufsicht“ (8. und 9. November 2011, Mainz) diskutieren Vertreter der Aufsichtsbehörden gemeinsam mit Finanzexperten und Bankern über die Wirksamkeit der neuen Aufsichtsregeln in den drei Aufsichtssäulen und zeigen Folgen in der Finanzpraxis auf. Raimund Röseler (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) beschreibt die Änderungen durch die neuen Aufsichtsregeln Basel III und die Eigenkapitalrichtlinien CRD IV. Darüber hinaus vermittelt die etablierte Jahrestagung einen Überblick über die Solvabilitätsverordnung (SolvV), die Liquiditätsverordnung (LiqV) sowie die Großkredit- und Millionenkreditverordnung (GroMiKV) und die dritte Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk).

Sifis - Too big to fail

Um vor allem die Risiken durch Großbanken zu begrenzen, haben die internationalen Bankenaufseher strengere Regeln für die sogenannten systemrelevanten Geldhäuser (Sifis) beschlossen. Erich Loeper (Deutsche Bundesbank) stellt die geplante Intensivierung der Überwachung von Sifis vor und gibt einen Ausblick auf den G-20 Gipfel im November, auf dem die Regeln international beschlossen werden sollen. Noch sind die Namen der 28 identifizierten Sifis nicht bekannt. Nach Expertenmeinung werden in Deutschland die Deutsche Bank und die Commerzbank betroffen sein. Dr. Marcus Chromik (Commerzbank) erläutert, wie das Liquiditätsrisikomanagement den neuen Anforderungen angepasst werden kann. Einen Ansatz, um systemische Risiken managen zu können, stellt Prof. Dr. Thomas A. Lange (NATIONAL-BANK) vor.

Joachim Dobrikat (HypoVereinsbank) erläutert die Auswirkungen der veränderten Eigenkapitalanforderungen auf die Praxis im Kreditgeschäft. Über die Rolle von Stresstests bei der strategischen Kapitalplanung spricht Urs D. Blümli (UBS).

Das vollständige Programm unter:
vhb.handelsblatt.com/bankenaufsicht

Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM Deutschland SE
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com


EUROFORUM – Quality in Business Information

Als unabhängiger Veranstalter engagiert EUROFORUM ausgewiesene Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und schafft Foren für Wissenstransfer und Meinungsaus¬tausch. Auf unseren hochwertigen Konferenzen, Seminaren und Jahrestagungen werden neueste Trends beleuchtet und aktuelle Informationen für die praktische Unternehmensführung geboten. Darüber hinaus knüpfen Führungskräfte wertvolle Kontakte mit den Ent¬scheidern der jeweiligen Branche.

EUROFORUM im Firmenverbund der Informa plc

Unsere Muttergesellschaft, die Informa plc, ist ein in London börsennotiertes Medienunternehmen und erzielte in 2010 einen Umsatz von 1,2 Mrd. GBP. Informa beschäftigt über 8.000 Mitarbeiter an 150 Standorten in mehr als 40 Ländern. Mit 72.000 Buchtiteln und Journalen sowohl in Print- als auch in digitalen Formaten verfügt Informa über ein umfangreiches Portfolio für die akademischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Märkte. Die international renommierte Unternehmensgruppe organisiert und konzipiert darüber hinaus weltweit über 7.500 Veranstaltungen. www.informa.com

Unsere Partnerschaft mit der Verlagsgruppe Handelsblatt und der WirtschaftsWoche

EUROFORUM ist Exklusiv-Partner für Veranstaltungen des Handelsblatts sowie der WirtschaftsWoche. Gemeinsam werden Konzepte zu aktuellen und richtungsweisenden Themen erarbeitet. Die Vermarktung, Durchführung und detaillierte inhaltliche Konzeption der Veranstaltungen erfolgt durch EUROFORUM. Handelsblatt Veranstaltungen sowie WirtschaftsWoche-Konferenzen und -Seminare stehen im Verbund mit EUROFORUM für aktuelle Informationen aus erster Hand.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland SE
Weitere Informationen:
http://vhb.handelsblatt.com/bankenaufsicht

Weitere Berichte zu: Aufsichtsregeln Bankenaufsicht Commerzbank EUROFORUM Handelsblatt Informa

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit