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Patienten mit chronischer Migräne könnte schon bald eine neue Therapieform zur Verfügung stehen: Botulinum-Toxin, allgemein besser bekannt von kosmetischen Anwendungen unter dem Namen „Botox“.
Zwei große Studien in den USA und Europa haben vor Kurzem die Überlegenheit des Bakteriengifts Botulinum gegenüber einem Scheinmedikament belegt. Gegenwärtig prüfen die Zulassungsbehörden, ob diese Behandlungsmethode von Ärzten routinemäßig zur Vorbeugung der Kopfschmerzattacken angeboten werden darf.
„Fällt das für die nächsten Wochen erwartete Urteil positiv aus, sollte auch in Deutschland einer Übernahme der Behandlungskosten durch die gesetzlichen Krankenkassen nichts mehr im Wege stehen“, sagt Prof. Hans-Christoph Diener (Essen) von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Weit mehr als eine Million Menschen sind in Deutschland von dieser immer wiederkehrenden schweren Form der Migräne betroffen. Das Botulinum-Gift kommt in der Neurologie bei mehreren Krankheiten zum Einsatz, etwa bei bestimmten Bewegungsstörungen, bei spastischen Lähmungen, beim Augenlidkrampf und einer krankhaften Neigung zum Schwitzen.
Einladung zur Pressekonferenz
Einzelheiten zu dieser neuen Migräne-Therapie werden auf der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Neurologie am Mittwoch, 22. September 2010, 10.00-11.00 Uhr im Congress Center Rosengarten Mannheim einem breiteren Publikum vorgestellt, wie auch weitere aktuelle Trends der Neurologie: die Migräne-Therapie, wie man sich vor einem Schlaganfall schützen kann oder von welchen Fortschritten Multiples-Sklerose-Patienten bald profitieren werden. Direkt im Anschluss folgt von 11.00 bis 12.00 Uhr die Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie mit Schwerpunktthemen wie Hirntumorchirurgie und Wirbelsäulenoperationen. Im Pressezentrum unter http://www.dgn.org/presse.html können Sie sich vorab informieren und online akkreditieren.
Weltweit zweitgrößter Kongress klinisch-wissenschaftlicher Fachgesellschaften
Weitere neue Erkenntnisse in der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und der Nerven sind das Thema der 83. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie im Rahmen der Neurowoche 2010. Zu dem weltweit zweitgrößten klinisch-neurowissenschaftlichen Kongress in Mannheim vom 21. bis 25. September werden mehr als 6000 Neuromediziner aus dem deutschsprachigen Raum erwartet
Pressezentrum DGN/ Neurowoche
c/o albertZWEI media GmbH
Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
Nina Meckel und Simone Nicklas
Tel: 089 461486-21 oder -24
Fax: 089 461486-25
E-Mail: presse@dgn.org
Web: www.dgn.org
Weitere Informationen im Internet:
Das wissenschaftliche Programm: www.dgn2010.de
DG für Neurologie: www.dgn.org
DG für Neuroradiologie: www.neuroradiologie.de
DG für Neurochirurgie: www.dgnc.de
Gesellschaft für Neuropädiatrie: www.neuropaediatrie.com
DG für Neuropathologie und Neuroanatomie: www.dgnn.de
Kampagne „Deutschland behält die Nerven“:
www.nerven-behalten.de
Nachwuchsorganisation: www.junge-neurologen.de
9 | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dgn.org
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