Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automobilinnenraum – Quo vadis?

01.10.2014

Kongress „Interieur im Automobil", 26. November 2014, München

Die Mobilität unterliegt einem starken Wandel, der sich auch auf das Design und die Konzeption künftiger Automobilinnenräume auswirkt. Der von Bayern Innovativ konzipierte Kongress „Interieur im Automobil“ am 26. November 2014 im MAN Truck Forum in München zeigt Trends und aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Design, Funktionalität, Material und Connectivity.

Gutes Design muss gleichermaßen alle Sinne ansprechen – Sehen, Fühlen, Hören und Riechen. Das gilt auch für die Gestaltung der Automobilinnenräume. Das Fahrzeug entwickelt sich zunehmend zum persönlichen Lebens- und Entspannungsraum.

Es wird immer individueller, komfortabler und vernetzter, muss aber ebenso steigende Anforderungen hinsichtlich Umwelt- und Ressourcenschonung erfüllen. Eine innovative Raumgestaltung im Interieur erfordert daher nicht nur neuartige Materialien und Technologien, sondern auch neue User Interfaces. Die Schnittstelle zum Nutzer ist entscheidend für die wahrgenommene Qualität.

Der Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre der Universität Bamberg befasst sich intensiv mit diesem Aspekt. Fragen wie „Was denkt der Nutzer?“ oder „Was sind seine Assoziationen?“ stellen einen Forschungsschwerpunkt dar. Prof. Dr. Claus-Christian Carbon wird hierzu auf dem Kongress aus der Haptikforschung berichten und unter anderem auf folgende Aspekte eingehen:

Die Prädiktion von Gefallen und Akzeptanz für die Zukunft, die Nutzerakzeptanz neuer und innovativer Materialien sowie die Evaluation von Designerfahrungen. Allerdings sind die Wahrnehmungen sowie auch Anforderungen an Wertigkeit und Haptik nicht für alle Fahrzeugklassen gleich. So bestehen zum Beispiel Unterschiede zwischen Lkw und Pkw, wie Dr. Maria Seitz von der MAN Truck & Bus AG vorstellen wird.

Haptik und Wertigkeit sind nur zwei Aspekte, die im Rahmen des Kooperationsforums „Interieur im Automobil“ im MAN Truck Forum betrachtet werden. Das Forum zeigt aktuelle Entwicklungspotenziale und jüngste Innovationen für das Automobilinterieur von morgen auf:

• Designtrends – Ästhetik, Komfort und Funktionalisierung
• Materialtrends – Nachhaltigkeit, Wertigkeit & Multifunktionalität
• Connectivity – HMI, Oberflächen & Technologien

Das Kooperationsforum mit begleitender Fachausstellung bildet eine ideale Plattform, um Kontakte für zukünftige Kooperationen aufzubauen. Es wird von der Bayern Innovativ GmbH im Rahmen des Netzwerks BAIKA (Bayerische Innovations- und Kooperationsinitiative Automobilzuliefer) ausgerichtet. Es erfährt hierbei umfassende Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Hintergrund

Die Bayern Innovativ GmbH
Wie können Unternehmen gewährleisten, dass sich eine Produktidee später erfolgreich am Markt durchsetzt? Der Schlüssel heißt: Open Innovation – eine Strategie, die auf einen offenen und gemeinsam mit Partnern vorangetriebenen Entwicklungsprozess setzt. Die Bayern Innovativ GmbH unterstützt ihre Kunden mit aktuellen Open Innovation-Tools im gesamten Innovationsprozess – von der ersten Idee über die Entwicklung bis zur Umsetzung am Markt. Unsere Experten mit langjähriger Erfahrung in Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen dazu aktuelle Technologietrends in fünf Kompetenzfeldern – Digitalisierung, Energie, Gesundheit, Material und Mobilität – und setzen branchen- und technologieübergreifende Innovationsimpulse. Vom Dienstleistungsangebot der Bayern Innovativ GmbH profitieren nicht nur kleine und mittelständische Unternehmen, denen die Ressourcen für ein aufwändiges Innovationsmanagement fehlen, sondern auch international operierende Konzerne, die auf unseren Plattformen gezielt mit Hidden Champions zusammengeführt werden.

www.bayern-innovativ.de

Weitere Informationen:

http://www.bayern-innovativ.de/interieur2014/programm - Programm
http://www.bayern-innovativ.de/interieur2014/ausstellung - Ausstellung
http://www.bayern-innovativ.de/interieur2014/anmeldung - Anmeldung

Christina Nassauer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Automobil Connectivity Energie Haptik Innovation Innovativ MAN Markt Material Mobilität Quo Truck Wertigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Sensortechnik für E-Auto-Batterien

08.12.2016 | Energie und Elektrotechnik

Entlastung im Güterfernverkehr

08.12.2016 | Verkehr Logistik

Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

08.12.2016 | Physik Astronomie