Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auto der Zukunft made in Thüringen

28.05.2010
Die Technische Universität Ilmenau forciert die Entwicklung spritsparender, kostengünstiger und sauberer Autos.

Am 2. Juni treffen sich Vertreter von Industrie und Universität zur Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft“, um Kooperationen zu neuen energieeffizienten Getrieben und Antriebssystemen auszuloten.

Unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität – ein Leitmarkt der Zukunft“ will die TU Ilmenau helfen, das Bundesland Thüringen zum grünen Motor Deutschlands zu machen.

Auf einer Veranstaltung zur Zukunft der Automobilindustrie in Thüringen hatte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig erst im Februar gesagt: „Nachhaltige Mobilität ist ein Leitmarkt der Zukunft“ und das Land werde daher entsprechende Aktivitäten unter anderem im Rahmen der Forschungs- und Qualifizierungsförderung unterstützen.

Die Universität strebt an, zusammen mit Wirtschaft und Industrie alternative Antriebstechniken für Hybrid- und Elektrofahrzeuge zu entwickeln, Technologien zur Verringerung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen sowie zur Energiespeicherung und -steuerung zu erforschen und neuartige Leichtbaumaterialien zu schaffen. So sollen neben optimierten Fahrzeugen auf der Basis von Verbrennungsmotoren zügig moderne Hybridfahrzeuge und Elektroautos entwickelt werden.

Zur „Green mobility“, also zur Mobilität mit regenerativen Energiequellen, gibt es an der TU Ilmenau bereits zahlreiche konkrete Projekte. So forscht die Universität zusammen mit Unternehmen unter anderem an der drastischen Reduzierung von Feinstaubemissionen, der Optimierung der Fahrzeugelektronik und einem Energieladesystem für Elektrofahrzeuge auf der Basis von Windkraft.

Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ richtet sich an Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau interessiert sind. Hier kommen die Teilnehmer direkt mit den Wissenschaftlern ins Gespräch. Neben Fachvorträgen und Besichtigungen der Institute und Fachgebiete steht auch eine wissenschaftliche Ausstellung auf dem Programm. Ziel ist ein intensiver Technologie-, Wissens- und Personaltransfer zwischen Universität und Unternehmen.

Die TU Ilmenau veranstaltet „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ in Zusammenarbeit mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG). Die LEG unterstützt im Rahmen der Wirtschaftsförderung und des Technologiemanagements aktiv den Ausbau des Technologiestandortes Thüringen. Auf Veranstaltungen und Events schafft sie die Plattform für den lebendigen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Medien sind zur Veranstaltung „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ am 02. Juni um 13 Uhr, Campus der TU Ilmenau, Humboldtbau, eingeladen. Vor Beginn der Veranstaltung sind Fernsehteams und Fotografen herzlich aufgefordert, bereits ab 11.30 Uhr Aufnahmen von voll funktionsfähigen Prototypen verschiedener Elektrofahrzeuge zu machen.

Kontakt:
Margitta Huck
Transferbeauftragte der TU Ilmenau
Telefon +49 3677 69 2522
Email margitta.huck@tu-ilmenau.de

Bettina Wegner | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-ilmenau.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie