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Dieser Entwicklung steht jedoch ein schrumpfendes und alterndes Erwerbspersonenpotenzial in der Bundesrepublik und damit auch immer weniger - und durchschnittlich älter werdende - Pflegekräfte gegenüber.
Vor diesem Hintergrund lautet der Förderschwerpunkt 2009-I des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS): "Demografischer Wandel in der Pflege - Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften".
Die Auftaktveranstaltung des von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleiteten Förderschwerpunkts findet am Donnerstag, 24. März 2010, von 11.15 Uhr bis 15.30 Uhr im Kirchensaal der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Oranienburger Straße 285 (Haus 14, 1. Etage), 13437 Berlin-Reinickendorf statt. Dabei stellen sich die drei geförderten Projekte "BidA: Balance in der Pflege", "demogAP: Demografiefeste Arbeitsplätze in der Pflege - Nachhaltige und breitenwirksame Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung einer langen Beschäftigungsfähigkeit in Pflegeberufen" und "DemOS: Demenz - Organisation - Selbstpflege: Ein Interventionskonzept zur demenzspezifischen Qualifizierung und Prozessbegleitung in stationären Altenhilfeeinrichtungen" vor.
Alle Projekte werden praxistaugliche Konzepte entwickeln, erproben und umsetzen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz für die Beschäftigten in der Pflegebranche zu verbessern. Während BidA die Etablierung eines nachhaltigen Gesundheitsmanagements in einer Pflegeeinrichtung zum Ziel hat, werden im Rahmen des demogAP-Projektes praxistaugliche Handlungshilfen zur Förderung der Arbeitsfähigkeit von Pflegekräften entwickelt, die in internetbasierter Form möglichst viele Einrichtungen erreichen sollen. Das Projekt DemOS spricht in seinem Interventionskonzept die Situation der Pflegekräfte von demenzkranken Patienten an. Die drei Projekte präsentieren ihre Ansätze und Konzepte sowie die geplanten Vorgehensweisen im Rahmen der Auftaktveranstaltung.
Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Pflegeeinrichtungen, Verbänden, Krankenkassen sowie Arbeitswissenschaftler, Arbeitspsychologen, Arbeitsmediziner und Wissenschaftler sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 10. März 2010 erforderlich. Das Programm der Veranstaltung, eine Anfahrtsbeschreibung und das Anmeldeformular befinden sich auf der BAuA-Homepage unter http://www.baua.de/Termine.
Weitere Informationen und Anmeldungen:,
Technische Universität Dresden, Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme, Professur für Arbeitswissenschaft, Projektmanagement, Dipl.-Psych. Alzbeta Jandova
Fax: 0351 - 463 37283, Email: alzbeta.jandova@tu-dresden.de
Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie garantieren Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben - im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.
Jörg Feldmann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.baua.de/Termine
Weitere Berichte zu: Anmeldung > Arbeitsmedizin > Arbeitsschutz > Auftaktveranstaltung > BAuA > Beschäftigungsfähigkeit > BidA > DemOS > Förderschwerpunkt > Interventionskonzept > Pflegeeinrichtung > Pflegekraft > Pflegekräfte
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