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„Attention please“: Wer punktet bei den Nutzern?

08.05.2013
Knallig bunt oder quietschend schrill – um aus den unzähligen Medienangeboten hervorzustechen, bedienen sich Medienproduzenten unterschiedlicher Ansätze. Wie es am besten gelingt, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen, erfahren Interessierte am 16. Mai 2013 auf dem Stuttgarter Medienkongress: Im GENO-Haus Stuttgart verraten Experten von 9.30 bis 17.30 Uhr in Vorträgen und Diskussionen, welche Angebote ankommen.
Die Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis gehen bei der Veranstaltung der Frage nach, wie die Aufmerksamkeit in der digitalen Welt verteilt ist und welche Herausforderungen sich daraus ergeben. Gemeinsam mit der Landesanstalt für Kommunikation organisiert die Hochschule der Medien (HdM) den Kongress bereits zum vierten Mal und ist dort mit Referenten, Moderatoren und Projekten vertreten.

Der Vormittag verspricht eine spannende Diskussion zum Thema „Ist Alt das neue Jung?“ SWR-Intendant Peter Boudgoust und RTL Interactive Geschäftsführer Marc Schröder diskutieren mit HdM-Professor Stephan Ferdinand über die Zielgruppenpositionierung im Rundfunk.

Durch das Kongress-Programm mit vier Schwerpunkten rund um das Thema Aufmerksamkeit führt Alexandra Gondorf. Sie nimmt am Qualifikationsprogramm Moderation am Institut für Moderation an der HdM teil. Als Fernsehjournalistin und Redakteurin weiß sie, dass man sich um die Aufmerksamkeit der Zuschauer bemühen muss. Auch für Okke Schlüter ist das Interesse der Nutzer eine „der Zündfunke für jede Kommunikation – und damit auch für jede Rezeption von und Interaktion mit Medien.” Der Professor für Medienkonvergenz im Studiengang Mediapublishing führt durch das Panel „Inhaltevielfalt und Individualisierung“. Darin gehen Experten aus den Bereichen Hörfunk und Print auf die Rolle der alten Medien in der digitalen Welt ein, zeigen Veränderungsprozesse und Weiterentwicklungen auf.
Doch nicht nur die Nutzung verschiedener Medienarten, sondern auch ihre Handhabung spielt im Kampf um die Aufmerksamkeit eine Rolle. Daher beleuchten Referenten im Panel „Usability“ die Nutzerfreundlichkeit technischer Ideen. Michael Burmester, Professor für Ergonomie und Usability im Studiengang Informationsdesign der Hochschule der Medien und Leiter des User Experience Research Lab, weiß, wie Produkte konzipiert sein sollen, damit sie für den Nutzer verständlich und leicht bedienbar sind – und damit das Interesse auf sich ziehen.

Darüber hinaus können Kongressteilnehmer in einem Aufmerksamkeits-Parcours, der von HdM-Studenten organisiert wird, selbst testen, welches Medium die Pole Position ihrer Aufmerksamkeit einnimmt. Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung gibt es unter http://www.stuttgarter-medienkongress.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 125 Euro (zzgl. MwSt.) und ist noch bis zum 13. Mai 2013 möglich.

Kontakt:
Prof. Dr. Boris Kühnle
Studiendekan Medienwirtschaft
Telefon: 0711 8923 22246
E-Mail: kuehnle@hdm-stuttgart.de

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.lfk.de
http://www.hdm-stuttgart.de
http://www.stuttgarter-medienkongress.de

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