Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wenn die Atemwege blockiert sind

20.11.2008
Heidelberger Atemwegssymposium 2008 am 21. und 22. November 2008 / Internationale Experten diskutieren über neue und bewährte Methoden der Sicherung der Atemwege

Rund 100 Fachärzte aus Europa, den USA und Russland treffen sich am 21. und 22. November 2008 zum Heidelberger Atemwegssymposium im Universitätsklinikum Heidelberg, um über aktuelle Trends und Probleme der Atemwegsicherung im Rahmen der künstlichen Beatmung während Operationen und in Notfällen zu diskutieren.

Das Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universitätskliniken für Anaeästhesiologie (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Eike Martin) und für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Peter Plinkert) Heidelberg und findet in der alten Universitäts-Kinderklinik, Im Neuenheimer Feld 153, statt.

An der Fortbildungsveranstaltung für Anästhesisten, HNO-Ärzte, Kinderärzte, Intensivmediziner und Notfallmediziner beteiligen sich zudem die großen Fachgesellschaften "European Airway Management Society" (EAMS) und die "European Society for Jet Ventilation" (ESJV), die in diesem Jahr das Heidelberger Symposium als Rahmen für ihre Jahrestagung und Generalversammlung gewählt hat. Organisiert wird das Symposium von Professor Dr. Johann Motsch, Oberarzt an der Anaesthesiologischen Universitätsklinik Heidelberg und Vizepräsident der European Society for Jet Ventilation.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung ist die sogenannte Jetventilation, eine spezielle Beatmungsform bei Operationen an Kehlkopf, Stimmbändern oder den Atemwegen: Das Beatmungsgas wird dabei unter hohem Druck durch sehr dünne Leitungen in die Lunge gepresst, es bleibt genügend Platz für den chirurgischen Eingriff. Wie die Lunge vor den hohen Drücken geschützt werden kann, wie dieses Verfahren mit konventioneller Beatmung kombiniert wird oder ob sich die Jetventilation auch für die Intensivmedizin und Kinder eignet, beleuchten international renommierter Experten in ihren Vorträgen.

Einen weiteren Themenkomplex bilden Probleme bei der Beatmung von Kindern, wie kindliche Atemstörungen schonend versorgt werden und welche Schäden durch die Atemwegsicherung an den Atemwegen bei der künstlichen Beatmung bei Kindern entstehen. Zudem werden Techniken und Anwendungsbereiche des Luftröhrenschnitts in Intensivmedizin, der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und der Notfallmedizin diskutiert.

Praxisorientierte Workshops, Posterpräsentationen zu aktuelle Forschungsergebnissen und eine umfassende Industrieausstellung runden das umfassende Vortragsprogramm ab.

Das Heidelberger Atemwegssymposium findet am 21. und 22. November 2008 im Hörsaaltrakt der Alten Kinderklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 153, 69120 Heidelberg, statt. Journalisten sind herzlich eingeladen!

Ausführliches Programm und weitere Informationen im Internet:
www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/pdf/atemwegsymposium_nov08.pdf
Ansprechpartner:
Professor Dr. Johann Motsch
Universitätsklinik für Anaesthesiologie Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 39 441 oder 06221 / 56 6351 (Sekretariatsnummer)
E-Mail: Johann.Motsch@med.uni-heidelberg.de
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur
21.07.2017 | Goethe-Universität Frankfurt am Main

nachricht Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien
21.07.2017 | Cofresco Forum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten