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Sehen Patienten überdurchschnittlich häufig Krankenhaus- und Arzt-Serien im Fernsehen, fürchten sie sich selbst mehr vor einem bevorstehenden stationären Klinikaufenthalt.
Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) angesichts einer interdisziplinären Studie hin. Mögliche Ursache sei der im Fernsehen oft übertrieben dramatisch dargestellte Krankenhausalltag, so die DGCH. Die Fachgesellschaft diskutiert die Ergebnisse mit Experten im Rahmen einer Pressekonferenz am 10. Dezember 2008 in Berlin.
Ziel der Studie war es zu untersuchen, wie der Konsum von Arzt-Serien im Fernsehen das Verhalten der Zuschauer beeinflusst. Dazu befragten die Forscher Patienten zu ihren Fernsehgewohnheiten und ihrer Angst vor Operationen. Zuschauer erkennen demnach eine Sendung nicht als das Produkt eines Teams von Fernsehschaffenden, das auf eine hohe Einschaltquote abzielt. Dadurch vermischen sie Fiktion und Wirklichkeit. Wie sich dies auswirkt und weitere aktuelle Ergebnisse der Studie stellt einer der Autoren bei der Pressekonferenz im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin vor.
Terminhinweis:
Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)
Termin: Mittwoch, den 10. Dezember 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Bibliothek der DGCH Luisenstraße 59, 10117 Berlin
Vorläufiges Programm:
Humanität durch Technik in der Chirurgie - unvereinbarer Gegensatz?
Professor Dr. med. Dr. h.c. Volker Schumpelick, Aachen
Chirurgische Innovationen - wie gelangen neue Verfahren sinnvoll zum Patienten?
Professor Dr. med. Hartwig Bauer, Berlin
Kann Chirurgie ohne Anatomie auskommen oder 'tappen Chirurgen bald im Dunkeln'?
Privatdozent Dr. med. Carsten Krones, Aachen
Wie beeinflussen Arzt-Serien im Fernsehen die Angst vor und die Zufriedenheit mit Operationen?
Professor h.c. Dr. sc. hum. Dr. med. Kai Witzel, Hünfeld
Kontakt für Journalisten:
DGCH Pressestelle
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Berliner Büro:
Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 59
10117 Berlin
Telefon: 0711 8931-552
Fax: 0711 8931-984
voormann@medizinkommunikation.org
Anna Julia Voormann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dgch.de
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