Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aorta und Carotis – unsere lebenspendenden Gefäße

29.11.2012
1. Münchner Gefäßkonferenz zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Haupt- und der Halsschlagader
Am 30. November und 1. Dezember 2012 findet im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität die Münchner Gefäßkonferenz (Munich Vascular Conference – MVC) statt. Im Zentrum der Konferenz steht die Behandlung von Erkrankungen der Hauptschlagader, der Aorta, und der Halsschlagader, der Arteria carotis, und wie die Risiken eines Eingriffs für Patienten mithilfe neuester Methoden und Bildgebungsverfahren vermindert werden können. Die Konferenz wird gemeinsam vom Klinikum rechts der Isar und dem Deutschen Herzzentrum München veranstaltet.

Nach dem großen Erfolg der 1. Münchner Aortenkonferenz (MAC) und der darauffolgenden 1. Münchner Carotiskonferenz (MCC) des letzten Jahres schließt die diesjährige Münchner Gefäßkonferenz (Munich Vascular Conference – MVC) die beiden Veranstaltungen zu einem interdisziplinären Forum für Ärzte und Wissenschaftler zusammen, das den beiden wichtigsten Gefäßen unseres Blutkreislaufs gewidmet ist. Denn auch wenn die verschiedenen Erkrankungen von Aorta und Carotis nicht identisch sind, so ergeben sich bei der Untersuchung und Behandlung der beiden lebenswichtigen Arterien doch viele Gemeinsamkeiten.
Dazu zählt unter anderem, dass man, gerade bei älteren Patienten, die am häufigsten von Gefäßerkrankungen betroffen sind, auf eindeutige Kriterien zur Analyse des Fortschritts und der Symptome einer Erkrankung angewiesen ist. Nicht nur, da diese häufig auch unter Begleiterkrankungen leiden, sondern auch, um eine Entscheidung über die Notwendigkeit und Art eines Eingriffs zu treffen und vor allem die Risiken eines unnötigen Eingriffs zu vermeiden.

Das Ziel der Munich Vascular Conference ist es daher, Ärzte und klinische Wissenschaftler aus allen Bereichen der Gefäßmedizin, wie Herz- und Gefäßchirurgen, Kardiologen, Neurologen, Radiologen und Bildgebungsspezialisten, Anästhesisten und Internisten, zusammen zu bringen, um den internationalen und interdisziplinären Austausch zu unterstützen. Dazu bietet die Konferenz mit einer Vielzahl namhafter Referenten einen breiten Überblick über den aktuellen Forschungsstand, neueste Ergebnisse aus der konventionellen und biologischen Bildgebung und die Möglichkeiten der Computersimulation. Außerdem werden konservative und operative Behandlungsstrategien für Erkrankungen der Hauptschlagader im Brust- und Bauchraum und den außerhalb des Schädels liegenden Verzweigungen der Carotis diskutiert.

Die MVC, die in diesem Jahr von der Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, der Nuklearmedizinischen Klinik und der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar sowie der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Deutschen Herzzentrums München organisiert wird, findet am 30. November und 01. Dezember 2012 im Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München statt. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernehmen die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) und die Stiftung VASCULAR INTERNATIONAL.

Das detaillierte Programm ist http://www.munich-vascular-conference.com zu finden.

Tanja Schmidhofer | idw
Weitere Informationen:
http://www.munich-vascular-conference.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie