Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anwenderkonferenz optische Mikrosysteme

24.10.2012
Mehr Funktionen, geringere Kosten und höhere Qualität – Referenten aus Industrie und Forschung stellen sich auf der „ANWENDERKONFERENZ OPTISCHE MIKROSYSTEME“ am 20.-21. November 2012 in Erfurt diesen Herausforderungen.

Mit einer "ANWENDERKONFERENZ OPTISCHE MIKROSYSTEME“ zieht das vom BMBF geförderte „applikationszentrum mikrooptische systeme (amos)“ am 20.-21. November 2012 in Erfurt Bilanz über seine Tätigkeit.

Hervorgegangen ist „amos“ aus einem vorausgegangenen Kompetenzwettbewerb des BMBF. Die institutionellen Träger des Applikationszentrums, die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH in Erfurt und das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena gehörten zu den fünf bundesweit ausgezeichneten Siegern.

Kleine und mittlere Unternehmen verfügen häufig über keine oder zu geringe eigene Forschungskapazitäten, so dass ihre Innovationskraft begrenzt ist, was sich wiederum auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken kann. amos hat sich daher zum Ziel gesetzt, innovative Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Technologien zu unterstützen. Dazu können aus den beiden Trägerinstituten nicht nur wissenschaftliche Kompetenzen, sondern auch aktuelle Forschungsergebnisse und modernste Technologien der Mikrosensorik und Mikrooptik genutzt werden.

Seit dem Projektstart im Jahre 2007 wurden mit mehr als 30 Unternehmen FuE-Projekte initiiert und durchgeführt.

Die Anwenderkonferenz präsentiert Ergebnisse aus den Bereichen Gesundheit/Life Science, Messtechnik, Industriesensorik, Prozessautomation sowie zur Aufbau- und Verbindungstechnik von mikrooptischen Komponenten.

Ein herausragendes Beispiel ist die Entwicklung eines Glukosesensors für die minimal-invasive kontinuierliche Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Das Projekt soll zur Senkung der Folgekosten durch die Zuckerkrankheit beitragen, die allein in Deutschland 16 Mrd. € betragen.

Für Hochpräzisionswaagen wurde gemeinsam mit der Sartorius Weighing Technology GmbH ein optischer Lageindikator entwickelt, der eine Erhöhung der im Eichwesen geforderten Stabilität bzgl. Temperatur und Feuchte sowie die Verbesserung der Auflösung (Lageänderung des Wägebalkens von
Mit der Firma Vistec wurden sogenannte Multi Beam Deflektoren (MBD) entwickelt, die ein innovatives Herzstück von neuen, hochproduktiven Lithographiesystemen darstellen. Ihr Einsatz ist in der High-End-Maskenherstellung und für die Wafer-Direktbelichtung in der Halbleiterforschung und IC-Prototypen-Fertigung vorgesehen.

Auf der Konferenz werden zahlreiche Referenten aus Industrie und Forschung aber nicht nur auf Getanes zurückblicken, sondern auch Ausblicke auf die Zukunft der optischen Mikrosystemtechnik liefern. Höhepunkte werden die Eröffnungsvorträge der Robert Bosch Healthcare GmbH und der Sartorius Weighing Technology GmbH sein. Darüber hinaus werden Vertreter der Technischen Universität Ilmenau und der Friedrich-Schiller-Universität Jena spannende Ergebnisse der Spitzenforschung vorstellen.

Im Rahmen der Konferenz wird ein Kooperationsvertrag zwischen dem Fraunhofer IOF Jena und dem CiS Forschungsinstitut unterzeichnet, der die bewährte Zusammenarbeit fortschreibt.

Kontakt:
CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH
amos applikationszentrum mikrooptische systeme
Andreas Albrecht
Konrad-Zuse-Str. 14
99099 Erfurt
Tel. (0361) 663 1475
E-Mail: a.albrecht@amos-solution.de

Andreas Albrecht | idw
Weitere Informationen:
http://www.cismst.de/
http://www.amos-solution.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise