Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Antworten für das Technikzeitalter

27.06.2012
Technik verändert unser Leben – von der Arbeit über die Mobilität bis hin zu Umwelt oder Kultur. Was folgt daraus für den Menschen? Wie kann er diesen Prozess sinnvoll gestalten?

Antworten geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT-Schwerpunkts Mensch und Technik. Am Mittwoch, den 4. Juli 2012, um 18.30 Uhr präsentieren sie ihre Arbeit unter dem Motto „Technik reflektieren – Gesellschaft gestalten“ im Karlsruher Rathaus.

In der Industrie- und Wissensgesellschaft prägt Technik nahezu alle Lebensbereiche. Sie ermöglicht Schutz, Mobilität und Kommunikation. Gleichzeitig birgt ihr Einsatz Risiken und wirft ethische Probleme auf. Wissenschaft und Technik müssen zudem auf grundlegende gesellschaftliche Fragen reagieren: Wie wirkt sich die wachsende Mobilität von Menschen und Gütern auf die Gesellschaft aus? Welche Umweltprobleme sind direkt oder indirekt durch den technischen Fortschritt verursacht und wie lassen sie sich eindämmen oder beheben? Wie kann die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verbessert werden, um neue Technologien besser zu erklären? Welche Konsequenzen haben Neuerungen in der Medizin für unsere alternde Gesellschaft?

Mit diesen Fragen an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wissenschaft beschäftigt sich der KIT-Schwerpunkt „Mensch und Technik“. Er vernetzt die Arbeit von über 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich am KIT unter sozialen, ethischen, kulturellen, politischen, ökonomischen, aber auch rechtlichen und psychologischen Gesichtspunkten mit den Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner zunehmend technisierten Umwelt auseinandersetzen.

„KIT im Rathaus“ ermöglicht interessierten Bürgerinnen und Bürgern dieses spannende Forschungsfeld kennenzulernen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten, insbesondere auch Schülerinnen und Schüler, sind zu der vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale koordinierten Veranstaltung eingeladen. Ein anschließender Empfang bietet Gelegenheit zu Gesprächen. Parallel zur Veranstaltung findet vom 2. bis 6. Juli 2012 eine thematische Ausstellung des Schwerpunkts im oberen Foyer des Rathauses statt. Der Eintritt ist frei.

Das Programm:

Grußworte
Wolfram Jäger, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe
Dr. Peter Fritz, Vizepräsident für Forschung und Innovation des KIT
Der KIT-Schwerpunkt Mensch und Technik stellt sich vor
Professor Dr. Armin Grunwald, Wissenschaftlicher Sprecher des Schwerpunkts Mensch und Technik, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Historische Technikutopien
PD Dr. Kurt Möser, Lehrstuhlvertretung Neue und Neueste Geschichte, Institut für Geschichte
Unsere Arbeit im Wandel
Bettina-Johanna Krings, Stellvertretende Forschungsbereichs-leiterin Wissensgesellschaft und Wissenspolitik, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Nachhaltigkeit beim Bauen und Wohnen
Professor Dr. Thomas Lützkendorf, Lehrstuhl für Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.zak.kit.edu/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie