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Die Antwort auf die Krise heißt Bildung

07.09.2009
4. WirtschaftsWoche Jahrestagung „Unternehmen Hochschule“
20. und 21. Oktober 2009, Lindner Congress Hotel, Düsseldorf
Vor allem Schulen und Hochschulen profitieren bis jetzt von den rund 13,3 Milliarden Euro, die die Bundesregierung sowie Kommunen und Ländern für zusätzliche Investitionen durch das Konjunkturpaket II bereitgestellt haben.

Mitte August teilte das Bundesfinanzministerium mit, dass bereits 20.000 Investitionsvorhaben in einem Umfang von 7,5 Milliarden angeschoben worden seien und vor allem Schulen und Hochschulen gefördert werden. „Unsere Antwort auf die Krise heißt Bildung“, stellte Bundesbildungsministerin Annette Schavan fest. Die politischen Herausforderungen, den Bildungsstandort Deutschland gestärkt und effizienter für Forschung, Lehre und Gesellschaft durch die Wirtschaftskrise zu führen, erläutert die Bundesbildungsministerin auf der 4. WirtschaftsWoche Jahrestagung „Unternehmen Hochschule“ (20. und 21. Oktober 2009, Düsseldorf). Rund 20 hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutieren zwei Tage lang die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen für Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Wettbewerb, Finanzierung, Chancengleichheit und akademischer Freiheit. www.konferenz.de/inno-hochschule09

Chancengleichheit – Bologna-Prozess – Hochschulmanagement
Warum Chancengleichheit die wichtigste Aufgabe der deutschen Hochschulpolitik ist und welche Versäumnisse auch bei der Wirtschaft zu beklagen sind, erläutert der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Prof. Dr. Rolf Dobischat (Universität Duisburg-Essen). Wie sich das deutsche Hochschulsystem im europäischen Bologna-Prozess behaupten kann und welche Chancen eine weitere Internationalisierung von Forschung und Lehre bietet, beschreibt der Präsident des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes, Prof. Dr. Stefan Hormuth. Die Anforderungen an ein modernes Hochschulmanagement unter betriebswirtschaftlichen Bedingungen stellt der Präsident der European Business School, Prof. Dr. Christopher Jahns, vor.

Unternehmen investieren und profitieren
Angesichts der demografischen Entwicklung und den immer spezielleren Anforderungen der Unternehmen an qualifizierte Mitarbeiter wird der Kampf um die besten Köpfe immer schwieriger. Die Unternehmen müssen auch selbst aktiv die Ausbildungschancen ihrer künftigen Mitarbeiter gestalten. Die Anforderungen an die neuen Arbeitnehmer erläutert aus Sicht der Wirtschaft Dr. Rudolf Carl Meiler (ThyssenKrupp Steel AG). Er zeigt auch, wie der Stahlhersteller mit Einstiegsprogrammen und der Förderung neuer Studiengänge im Zuge der Hochschulreform selbst die Innovationsfähigkeit des Unternehmens für die Zukunft sichert. Während die Hochschulen einerseits vom Konjunkturpaket II profitieren, stehen sie aufgrund der geringeren Mittel aus der Wirtschaft in einem verschärften Wettbewerb um private Mittel. Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Dr. Bernhard Kempen, greift die die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Hochschulsektor auf.

KIT – Vorreiter für neue Kooperationen
Am 30. Juli 2009 wurde die Verwaltungsvereinbarung zum Zusammenschluss des Forschungszentrum Karlsruhe und der Universität Karlsruhe zum „Karlsruher Institut für Technologie“ (KIT) unterzeichnet und damit erstmals ein vorrangig vom Bund finanziertes Großforschungszentrum mit einer Universität unter einem Dach vereint. Das KIT ist eine in Deutschland völlig neue Form der Zusammenarbeit universitärer und außeruniversitärer Forschung. Der Rektor der Universität Karlsruhe, Prof. Dr. Horst Hippler, stellt die Fusion zum KIT vor und erläutert die Erwartungen an dieses Projekt.

Das Programm finden ist abrufbar unter:
www.konferenz.de/inno-hochschule09

Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM – ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Konzeption und Organisation für WirtschaftsWoche Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@informa.com


Handelsblatt und Wirtschaftswoche Veranstaltungen
EUROFORUM ist Exklusiv-Partner für Veranstaltungen des Handelsblatts sowie der WirtschaftsWoche. Gemeinsam werden Konzepte zu aktuellen und richtungsweisenden Themen erarbeitet. Die Vermarktung und Durchführung der Veranstaltungen erfolgt durch EUROFORUM.

EUROFORUM steht in Europa für hochwertige Kongresse, Seminare und Workshops. Ausgewählte, praxiserfahrene Referenten berichten zu aktuellen Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Darüber hinaus bieten wir Führungskräften ein erstklassiges Forum für Informations- und Erfahrungsaustausch. EUROFORUM ist ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE, einem führenden deutschen Konferenzanbieter.

Unsere Muttergesellschaft, die Informa plc mit Hauptsitz in London, organisiert und konzipiert jährlich weltweit über 12.000 Veranstaltungen. Darüber hinaus verfügt Informa über ein umfangreiches Portfolio an Publikationen für die akademischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Märkte. Informa ist in über 80 Ländern tätig und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

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