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Analytische Chemie auf höchstem Niveau

21.03.2017

Spitzenforschung und Preisverleihungen auf der ANAKON

Vom 3. bis 6. April findet an der Eberhard Karls Universität Tübingen die ANAKON 2017 statt. Die wichtigste Konferenz für Analytische Chemie im deutschsprachigen Raum wird von der Fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) mit wissenschaftlicher Unterstützung der Austrian Society of Analytical Chemistry (ASAC) und der Division of Analytical Chemistry der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft (SCG) organisiert. In diesem Jahr werden rund 500 Besucher erwartet. Im Rahmen der Tagung werden fünf Preise verliehen.

Die Themen der ANAKON decken dabei das gesamte Spektrum der Analytischen Chemie ab – von Forschung und Entwicklung bis hin zur klinischen Diagnostik und Forensik. Auch im Umweltschutz, der Pharmazie und der Nahrungsmittelproduktion spielt Analytik eine wichtige Rolle.

Schwerpunkte der Konferenz liegen bei aktuellen Untersuchungsmethoden und Anwendungen, beispielsweise in der Bio-, der Prozess- oder der Nanoanalytik. Neben dem wissenschaftlichen Programm bietet die ANAKON Nachwuchswissenschaftlern mit einer Jobbörse die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen.

Fünf Preise für herausragende Wissenschaftler

Professor Dr. Karlheinz Ballschmiter, Universität Ulm erhält die Clemens-Winkler-Medaille für seinen jahrelangen persönlichen Einsatz für die Analytische Chemie. Der emeritierte Chemiker hat insbesondere zur organischen Spurenanalyse der Umweltchemie auch international maßgebliche Impulse gegeben und gilt als Mitbegründer einer „Ulmer Schule der Analytik“.

Der Fachgruppenpreis geht an Professor Dr. Kevin Pagel, Freie Universität Berlin. Mit der Auszeichnung würdigt die Fachgruppe Analytische Chemie die herausragenden Leistungen des jungen Wissenschaftlers. Den Bunsen-Kirchhoff-Preis des Deutschen Arbeitskreises für Analytische Spektroskopie (DAAS) erhält Professor Dr. Jacob T. Shelley, Rensselaer Polytechnic Institute, New York, USA, für seine maßgeblichen Beiträge zur Spekroskopie.

Der Gerhard-Hesse-Preis des Arbeitskreises Separation Science geht an Professor Dr. Michael Lämmerhofer, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, für seine wichtigen Arbeiten auf dem Gebiet der analytischen Trenntechniken. Im Rahmen der Tagung wird außerdem Dr. Ann-Christin Niehoff, Universität Münster, mit dem DAAS-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Mikro- und Spurenanalyse ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Konferenz unter http://www.gdch.de/anakon2017

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit rund 31 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 28 Fachgruppen und Sektionen, darunter die Fachgruppe Analytische Chemie mit annähernd 2400 Mitgliedern.

Die Fachgruppe sieht ihre Hauptaufgabe in der Zusammenfassung aller an der analytischen Chemie im weitesten Sinne interessierten Wissenschaftler und Praktiker zum Zwecke der Förderung dieses Wissensgebietes. Für die unterschiedlichen analytischen Disziplinen unterhält die Fachgruppe zehn Arbeitskreise.

Weitere Informationen:

http://www.gdch.de
http://www.gdch.de/anakon2017

Dr. Karin J. Schmitz | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

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