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Japanische und deutsche Experten beraten in Osaka
Aufgrund der demographischen Entwicklung wächst der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung. In der Folge sind immer mehr Menschen von neurodegenerativen Erkrankungen betroffen. Vor welchen Herausforderungen stehen die Forscher in Japan und Deutschland derzeit? Welche sozialen, ethischen und wirtschaftlichen Folgen hat die Entwicklung und wie können Gesellschaften darauf reagieren?
Ein deutsch-japanisches Symposium des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Tokyo (DWIH Tokyo) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) befasst sich heute mit diesen Fragen. Aus Wissenschaft und Wirtschaft kommen die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in Osaka beraten.
„Noch ist unklar, warum Altern ein Hauptrisikofaktor für neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer Demenz oder Parkinson ist. Wir wollen die molekularen Grundlagen besser verstehen, warum Nervenzellen, vor allem vermehrt im Alter, absterben, um neue Therapien und effektivere Präventionsmaßnahmen entwickeln zu können. Auf diesem Gebiet will das DZNE mit seinen japanischen Partnern die Forschung weiter vorantreiben“, so Professor Pierluigi Nicotera, Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen.
„Das DWIH Tokyo dient als Schnittstelle für Wissenschaft und Wirtschaft aus Deutschland und Japan. Es schafft ein Forum, in dem Forscher und Wirtschaftsvertreter darüber beraten, auf welchen Gebieten die wissenschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern intensiviert und wie Forschungsergebnisse gemeinsam schneller und effektiver in Anwendungen und Produkte umgewandelt werden können“, betont Marijke Wahlers, Leiterin der Internationalen Abteilung bei der Hochschulrektorenkonferenz.
Das DWIH Tokyo bildet ein Forum für die Organisationen der deutschen Wissenschaft und der forschenden Wirtschaft in Japan. Das DWIH Tokyo wird auf Initiative und mit Förderung des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan etabliert.
Das DZNE ist ein Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, das sich mit neurodegenerativen Erkrankungen beschäftigt. Sein Leitbild ist es, Ursachen und Risikofaktoren, die Neurodegeneration vorbestimmen, zu verstehen und neue Therapie- und Pflegestrategien zu entwickeln. Um die erfolgreiche deutsche Forschung auf dem Gebiet der Neurodegeneration zu bündeln, arbeitet das DZNE eng mit Universitäten und Universitätskliniken an seinen neun Standorten in Berlin (2012), Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen und Witten zusammen.
Kontakt:
Regine Dieth
Projektmanagerin
Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo
c/o German Chamber of Commerce and Industry in Japan
Sanbancho KS Bldg. 5F, 2-4 Sanbancho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0075
Phone: +81 (0)3 5276 8829
Fax: +81 (0)3 52768733
dieth@dwih-tokyo.jp
Sonja Jülich-Abbas
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin (komm.)
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)
Holbeinstraße 13-15
53175 Bonn
+49 228 43302 - 260
sonja.juelich-abbas@dzne.de
Susanne Schilden | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dzne.de
www.dwih-tokyo.jp
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