Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Altern und Neurodegeneration

12.12.2011
Herausforderung für Wissenschaft und Gesellschaft. Symposium in Osaka

Japanische und deutsche Experten beraten in Osaka

Aufgrund der demographischen Entwicklung wächst der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung. In der Folge sind immer mehr Menschen von neurodegenerativen Erkrankungen betroffen. Vor welchen Herausforderungen stehen die Forscher in Japan und Deutschland derzeit? Welche sozialen, ethischen und wirtschaftlichen Folgen hat die Entwicklung und wie können Gesellschaften darauf reagieren?

Ein deutsch-japanisches Symposium des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Tokyo (DWIH Tokyo) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) befasst sich heute mit diesen Fragen. Aus Wissenschaft und Wirtschaft kommen die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in Osaka beraten.

„Noch ist unklar, warum Altern ein Hauptrisikofaktor für neurodegenerative Erkrankungen wie die Alzheimer Demenz oder Parkinson ist. Wir wollen die molekularen Grundlagen besser verstehen, warum Nervenzellen, vor allem vermehrt im Alter, absterben, um neue Therapien und effektivere Präventionsmaßnahmen entwickeln zu können. Auf diesem Gebiet will das DZNE mit seinen japanischen Partnern die Forschung weiter vorantreiben“, so Professor Pierluigi Nicotera, Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen.

„Das DWIH Tokyo dient als Schnittstelle für Wissenschaft und Wirtschaft aus Deutschland und Japan. Es schafft ein Forum, in dem Forscher und Wirtschaftsvertreter darüber beraten, auf welchen Gebieten die wissenschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern intensiviert und wie Forschungsergebnisse gemeinsam schneller und effektiver in Anwendungen und Produkte umgewandelt werden können“, betont Marijke Wahlers, Leiterin der Internationalen Abteilung bei der Hochschulrektorenkonferenz.

Das DWIH Tokyo bildet ein Forum für die Organisationen der deutschen Wissenschaft und der forschenden Wirtschaft in Japan. Das DWIH Tokyo wird auf Initiative und mit Förderung des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan etabliert.

Das DZNE ist ein Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, das sich mit neurodegenerativen Erkrankungen beschäftigt. Sein Leitbild ist es, Ursachen und Risikofaktoren, die Neurodegeneration vorbestimmen, zu verstehen und neue Therapie- und Pflegestrategien zu entwickeln. Um die erfolgreiche deutsche Forschung auf dem Gebiet der Neurodegeneration zu bündeln, arbeitet das DZNE eng mit Universitäten und Universitätskliniken an seinen neun Standorten in Berlin (2012), Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen und Witten zusammen.

Kontakt:

Regine Dieth
Projektmanagerin
Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus Tokyo
c/o German Chamber of Commerce and Industry in Japan
Sanbancho KS Bldg. 5F, 2-4 Sanbancho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0075
Phone: +81 (0)3 5276 8829
Fax: +81 (0)3 52768733
dieth@dwih-tokyo.jp
Sonja Jülich-Abbas
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin (komm.)
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)
Holbeinstraße 13-15
53175 Bonn
+49 228 43302 - 260
sonja.juelich-abbas@dzne.de

Susanne Schilden | idw
Weitere Informationen:
http://www.dzne.de
http://www.dwih-tokyo.jp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“
15.12.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor
15.12.2017 | inter 3 Institut für Ressourcenmanagement

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik