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Von alt bekannten und neuen Infektionserregern: Übertragungswege und Resistenzen im Fokus

08.10.2012
Tödliche Hanta-Virusinfektionen bei Besuchern im Yosemite Nationalpark und Tausende Fälle von West-Nil-Fieber sorgten in den USA in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen.
Die Erreger dieser Krankheiten werden durch Mäuse und Stechmücken übertragen. Solche Vektoren und Reservoirwirte spielen bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten zwischen Tieren und Menschen – den so genannten Zoonosen – eine wichtige Rolle. Vektorübertragene Erkrankungen sind zusammen mit dem Problem der zunehmenden Resistenzbildung von Erregern ein Schwerpunktthema beim diesjährigen Nationalen Symposium für Zoonosenforschung, das am 11. und 12. Oktober 2012 in Berlin stattfinden wird.

Das Symposium, das mit 350 angemeldeten Teilnehmern bereits im Juli ausgebucht war, bringt Zoonosenforscher aus allen beteiligten Disziplinen zusammen: Human- und Veterinärmediziner, Grundlagenforscher und Kliniker, Wissenschaftler aus Universitäten ebenso wie Vertreter von Bundesinstituten. International herausragende Keynote-Speaker machen die Breite und Dringlichkeit des Themenfeldes deutlich:
- Dr. Andrea Ammon, European Centre of Disease Prevention and Control (ECDC), Stockholm, Schweden: EU Surveillance of Zoonoses (11.10.2012, 11:00 Uhr)

- Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein, Universität Bayreuth: Novel Approaches and Developments in Projecting Future Patterns of Vector-Borne Diseases (11.10.2012, 11:45 Uhr)

- Dr. Mary-Kathleen Glynn, World Organisation for Animal Health (OIE), Paris, Frankreich: The critical role of science in evidence-based policy – the activities of the World Organisation for Animal Health related to zoonotic disease (11.10.2012, 16:30 Uhr)

- Prof. Dr. Alexander Friedrich, Universität Groningen, Niederlande: Antibiotic Resistance in Animals and Humans in the Dutch-German Border Region (11.10.2012, 17:30 Uhr)

- Dr. Mo Salman, Animal Population Health Institute, Colorado State University, Fort Collins, USA: One Health, Food Security, and Climate Changes: What is the connection to zoonotic disease (12.10.2012, 14:30 Uhr)

- Prof. Dr. Dr. Gerd Sutter, LMU München: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) – structure and mission of a new multicenter initiative to support translational infection research (12.10.2012, 15:15 Uhr)

Weitere Themen des Symposiums werden angeborene und erworbene Immunität, Erreger-Wirts-Interaktionen, Epidemiologie und Risikobewertung, neue Methoden und Diagnostik sowie neu auftretende Erkrankungen sein.

Vertreter der Medien sind herzlich zu einer Teilnahme an dem Symposium eingeladen. Auf Wunsch vermitteln wir gerne auch Interviewpartner.

Auf einen Blick: Nationales Symposium für Zoonosenforschung 2012

Datum: 11.-12. Oktober 2012
Konferenzsprache: Englisch
Veranstaltungsort: Best Western Premier Hotel Steglitz International, Albrechtstraße 2, 12165 Berlin, http://www.si-hotel.com
Kontakt: Nationale Forschungsplattform für Zoonosen | Dr. Ilia Semmler | Tel.: 030 – 31 01 19 72 | info@zoonosen.net | http://www.zoonosen.net

Ansprechpartner für die Medien und Akkreditierung: Antje Schütt | Tel.: 030 – 31 01 19 56 oder 0173 61 41 663 | presse@tmf-ev.de

Hintergrund: Nationale Forschungsplattform für Zoonosen

Forschung zu Zoonosen – also Forschung zu Infektionskrankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können – findet in Deutschland an vielen verschiedenen Orten und Einrichtungen statt: an Universitäten und in Bundesinstituten, in kleinen Arbeitsgruppen und in großen Verbünden. Dabei sind Wissen und Erfahrung sowohl von Human- und Tiermedizinern als auch von anderen Naturwissenschaftlern von großer Bedeutung. Deshalb ist es notwendig, dass in diesem Bereich alle Forscher eng zusammen arbeiten.

Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen als infrastrukturelle und wissenschaftliche Organisation, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, ermöglicht und unterstützt diese Vernetzung. Aufgabe der Plattform ist es, biomedizinische Grundlagenforschung sowie Human- und Veterinärmedizin enger zu verknüpfen, um die Zoonosenforschung in Deutschland effektiver zu gestalten. Die Plattform wird gemeinsam von der Universität Münster, dem Friedrich-Loeffler-Institut (Standort Riems) und der TMF getragen.

Antje Schütt | idw
Weitere Informationen:
http://www.zoonosen.net/
http://www.zoonosen.net/SymposienundWorkshops/NatSymposiumonZoonosesResearch2012.aspx

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