Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

AGSpublik 2013: Neuer allgemeiner Staubgrenzwert?

15.03.2013
Belastungen am Arbeitsplatz durch Stäube müssen auf mögliche Gefährdungen hin beurteilt werden.

Grundlage hierfür bildet die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 900 „Arbeitsplatzgrenzwerte“, die unter anderem seit über zwölf Jahren Staubgrenzwerte am Arbeitsplatz festlegt. Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe, kurz MAK-Kommission genannt, schlägt jetzt vor, diese Grenzwerte zu senken.

Wie der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) diesen Vorschlag annehmen sollen, wird beim „AGSpublik 2013: Ein neuer Allgemeiner Staubgrenzwert“ am 8. April in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund diskutiert.

In der TRGS 900 sind unter dem Eintrag „Allgemeiner Staubgrenzwert“ bislang Grenzwerte von 10mg/m3 für einatembare Staubfraktionen und 3 mg/m3 für alveolengängige Staubfraktionen vorgesehen. Die MAK-Kommission schlägt vor, den Grenzwert für die alveolengängige Staubfraktion deutlich zu reduzieren.

Der AGS, dessen Geschäftsführung bei der BAuA liegt, veranstaltet in loser Reihenfolge Veranstaltungen unter dem Titel AGSpublik (früher AGS-Gesprächsforum). In diesen Veranstaltungen treten der Ausschuss und die Fachöffentlichkeit in Dialog und diskutieren aktuelle Probleme bei der Tätigkeit mit Gefahrstoffen.
Die Veranstaltung gliedert sich in drei Themenblöcke und wird durch Fachvorträge strukturiert. Nach einer wissenschaftlichen Ableitung zum Thema Staubgrenzwerte folgen Überlegungen zu Messstrategien und zur Umsetzung. Das BMAS rundet die Veranstaltung mit einer Schlussfolgerung ab. Während der Veranstaltung gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Gefahrstoff-Experten. Das detaillierte Programm steht unter http://www.baua.de/termine.

Die Veranstaltung findet am 8. April in der BAuA in Dortmund statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen nimmt Elke Büdeker entgegen, Telefon 0231 9071-2322, Fax 0231 9071-2611 oder E-Mail sek4.6@baua.bund.de. Anmeldefrist ist der 28. März 2013.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2013/04.08-AGS.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise