Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Agroholdings – eine Organisationsform der Zukunft?

02.11.2011
Fachpodium von IAMO und DLG am 17. November auf der Agritechnica
Landwirtschaftliche Megabetriebe in Russland stehen im Mittelpunkt der Vortragsveranstaltung „Agroholdings – Aufbruch in der russischen Landwirtschaft?“ am 17. November 2011, 17:00 Uhr auf der Agritechnica in Hannover.

Das Podium wird vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgerichtet und findet im Forum „Technik und Management“, Halle 19, Stand E29 statt.

Im Rahmen des institutionellen Wandels seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion entwickelten sich in Russlands Agrar- und Ernährungssektor vertikal und horizontal integrierte und diversifizierte Unternehmensgruppen. Die IAMO-Wissenschaftler Dr. Jürgen Wandel und Konstantin Hahlbrock erforschen diese sogenannten Agroholdings, für die es in Westeuropa kaum Pendants gibt. Eine Auswahl ihrer Erkenntnisse werden sie auf dem Fachpodium präsentieren. Welche Faktoren waren für die Entstehung der Agroholdings entscheidend? Sind sie das Resultat findigen privaten Unternehmertums oder politischer Förderung?

An ausgewählten Fallbeispielen werden typische Entwicklungsstrategien und Verhaltensweisen von Agroholding dargestellt, etwa hinsichtlich der betrieblichen Struktur, der Organisation von Abläufen sowie der Finanzierung und Durchführung von Investitionen. Auch die Produktivität und Effizienz von in Holdings-Strukturen organisierten landwirtschaftlichen Betrieben im Vergleich zu unabhängigen Unternehmen soll zur Sprache kommen. Ist die Agroholding eine Organisationsform der Zukunft, die nicht zuletzt bei der globalen Ernährungssicherung eine führende Rolle spielen könnte? Diese Frage soll im Anschluss an die Vorträge gemeinsam mit dem Publikum diskutiert werden.

Die Agritechnica ist die weltweit größte Messe für Landtechnik mit ca. 2.600 Ausstellern aus 46 Ländern. Darüber hinaus bietet sie ein breites Fachprogramm zu aktuellen Themen der Landwirtschaft. Die Agritechnica findet vom 15. bis 19. November 2011 auf dem Messegelände Hannover statt.

Über das IAMO
Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel-und Osteuropa (IAMO) ist eine international anerkannte Forschungsreinrichtung. Mit über 60 Wissenschaftlern und in Kooperation mit anderen renommierten Instituten widmet es sich wichtigen Fragen der Agrar- und Ernährungswirtschaft und der ländlichen Räume. Hauptuntersuchungsregionen sind Mittel- und Osteuropa sowie Zentral- und Ostasien. Seit seiner Gründung 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Dr. Jürgen Wandel
Tel. 0345 – 29 28 221
wandel@iamo.de
Ansprechpartnerin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rebekka Honeit
Tel. 0345 – 29 28 330
honeit@iamo.de

Rebekka Honeit | idw
Weitere Informationen:
http://www.iamo.de/
http://www.agritechnica.com/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von Batterieforschung bis Optoelektronik
23.06.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht 10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
22.06.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften