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Achter Teachers’ Day an der Saar-Uni: Wie lassen sich interkulturelle Fettnäpfchen vermeiden?

04.08.2011
Mittwoch, 14. September 2011, 9.00 bis 16.45 Uhr
Uni-Campus Saarbrücken, Gebäude A3 3 (Aula)

Die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Sprachen und Kulturen steht im Mittelpunkt des diesjährigen Teachers’ Day an der Universität des Saarlandes. Die überregional nachgefragte Veranstaltung, die den Austausch zwischen Universität und Schule fördert, findet mittlerweile zum achten Mal statt.

Sie richtet sich an Anglistik-Studenten, Referendare und Englisch-Lehrer. In Vorträgen und Workshops zum Thema „Sprachmittlung“ sind Referenten der Saar-Universität sowie anderer deutscher Institutionen zu erleben. Auch sind Experten aus dem englischsprachigen Ausland zu Gast.

Wie können Schüler lernen, zwischen Angehörigen verschiedener Sprachen und Kulturen zu vermitteln? Welche sprachlichen Inhalte sind für den Informationsaustausch wichtig, und welche kulturellen Eigenheiten sollten beachtet werden? Über diese und ähnliche Fragen diskutieren Experten der Universität und anderer Institutionen gemeinsam mit Studenten in der Lehramtsausbildung und mit Lehrern aus der Praxis beim kommenden Teachers’ Day. Veranstalter sind die Fachrichtung Anglistik, das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL), das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) und das Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF).

Zum Auftakt der Veranstaltung spricht Prof. Dr. Wolfgang Hallet von der Justus-Liebig Universität Gießen über die Prozesse, die beim Kommunizieren in fremder Sprache ablaufen, und über die interkulturellen Kompetenzen, die man hierfür benötigt. Im anschließenden Workshop stellt er den Teilnehmern vor, wie man Aufgaben für den Englischunterricht erstellt, die der Lebenswelt der Schüler entsprechen und geeignet sind, sie zu motivieren.

Auch die fünf weiteren Workshops befassen sich mit der Vermittlung zwischen Sprachen und Kulturen. Beispielsweise erläutert Dr. Debbie Coetzee-Lachmann aus Osnabrück, nach welchen Maßstäben Lehrer die Ergebnisse von Sprachmittlungs-Aufgaben bewerten können, Matthew George aus Frankfurt verdeutlicht, dass Sprachmittlungs-Prozesse weit mehr sind als reines Übersetzen, und Judy Copage aus Wolverhampton zeigt Möglichkeiten von Wörterbüchern bei der Bewältigung solcher Prozesse auf. Während sozio-kulturelle Feinheiten in Gesprächen mit unterschiedlichen Partnern im Mittelpunkt des Workshops von Dr. Henry Rademacher und Dorothee Schütz aus Saarbrücken stehen, stellt ihr Saarbrücker Kollege Klaus Schmitt vor, wie man Small Talk in Alltagssituationen für den Englischunterricht aufbereiten kann. Den zweiten Teil des Teachers’ Day läutet Dr. Roger Charlton von der Universität des Saarlandes ein. In seinem Vortrag erklärt er, wie Schüler beim weltweiten Kommunizieren in Facebook und anderen sozialen Netzwerken vermeiden können, in interkulturelle Fettnäpfchen zu treten.

Darüber hinaus können sich die Teilnehmer bei einer Buchausstellung verschiedener Verlage über Unterrichtsmaterialien informieren.

Anmeldungen sind bis zum 5. September 2011 möglich.

Weitere Infos, das detaillierte Programm sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.uni-saarland.de/fak4/norrick/esf/teachersday/2011/index.htm

Ansprechpartner für Fragen:
Verena Bernardi, M.A.
F.R. 4.3 Anglistik, Amerikanistik und Anglophone Kulturen
Universität des Saarlandes
Tel.: (0681) 302 57564
E-Mail: teachersday@mx.uni-saarland.de

Gerhild Sieber | Universität des Saarlandes
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

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