Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

7. Mannheimer Arbeitsrechtstag am 14. März mit Experten aus Theorie und Praxis

09.02.2012
Beschäftigtendatenschutz in der Reform– Chancen und Risiken des künftigen Umgangs mit personenbezogenen Daten von Mitarbeitern

Der richtige Umgang mit Beschäftigtendaten ist für den Arbeitgeber schon nach geltendem Recht ein heikles Unterfangen. Verstöße gegen Datenschutzvorschriften werden mit empfindlichen Bußgeldern geahndet, ganz abgesehen vom Imageschaden, der bei „Datenpannen“ droht.

Mit der geplanten BDSG-Reform wird das „Alltagsgeschäft“ nicht wirklich leichter. Denn das komplizierte Regelwerk wirft schwierige Fragen auf: Welche Daten dürfen künftig erhoben, welche übermittelt werden? Wann darf der Arbeitnehmer überwacht werden? Wo lauern Fallstricke? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Experten aus Theorie und Praxis beim 7. Mannheimer Arbeitsrechtstag am 14. März an der Universität Mannheim. Der Besuch wird sich auch dann lohnen, wenn die geplanten Regelungen erst im Laufe des Jahres in Kraft treten. Denn die Beherrschung datenschutzrechtlicher Fragen wird für den Personalpraktiker immer wichtiger

Das Programm wird mit einer Einführung der Thematik durch den Direktor des Mannheimer Instituts für Unternehmensrecht an der Universität, Professor Dr. Frank Maschmann, eröffnet. Die weiteren Vortragsthemen reichen von „Datenschutz im EU-Recht und im Grundgesetz“ über „Datenschutz im Bewerbungsverfahren“ bis hin zu „Datenschutz und Social Media“. Unter den Referenten sind renommierte Rechtswissenschaftler wie Professor Dr. Michael Kort von der Universität Augsburg mit einem Vortrag über „Datenschutz mit und gegen den Betriebsrat“, ebenso wie namhafte Experten aus der Praxis. So referiert Dr. Ulrike Fleck, Director Labor Law and Legal bei der BASF SE, zum Thema „Datenschutz im Bewerbungsverfahren“ und der Präsident des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg, Dr. Eberhard Natter, spricht über „Prozessuale Folgen unerlaubten Datenumgangs“.
Der Mannheimer Arbeitsrechtstag beginnt am Mittwoch, 14. März um 9.00 Uhr
und endet nach einem Abschlussgespräch gegen 18.00 Uhr. Veranstaltungsort ist
der Hörsaal A0.01 im Quadrat B6 im Gebäude der Technischen Informatik der Universität Mannheim. Die Teilnahmegebühr beträgt 270 Euro. Anmeldungen sind möglich bis zum 7. März. Die Veranstaltung wird organisiert vom Institut für Unternehmensrecht (IURUM) an der Universität Mannheim. Rechtsanwälten wird auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung zum Nachweis absolvierter Fortbildungsveranstaltungen ausgestellt.

Weitere Informationen sowie das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie auf der Internetseite www.arbeitsrecht.uni-mannheim.de unter der Rubrik „Arbeitrechtstag 2012“.
Anmeldung:
Universität Mannheim
Ulrike Müller
Tel.: 0621 / 181-1342, Fax -1735
info@arbeitsrecht.uni-mannheim.de

Katja Bär | idw
Weitere Informationen:
http://www.arbeitsrecht.uni-mannheim.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie