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7. Handelsblatt Jahrestagung: Zukunftsstrategien für Sparkassen und Landesbanken

28.10.2008
Geschäftsmodell der Sparkassen bewährt sich
11. und 12. Februar 2009, InterContinental Berlin
„Die Sparkassen sind trotz der Krise ein Hort der Stabilität“, betonte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, Ende September gegenüber dem Handelsblatt.

Die Finanzkrise zeige die Stärke des Sparkassengeschäfts und bestätige die Institute in ihrer dezentralen Struktur und konservativen Kreditvergabe. „Diese Geschäftspolitik und die Struktur der Sparkassen stabilisieren den deutschen Bankenmarkt.“ Auf der 7. Handelsblatt Jahrestagung „Zukunftsstrategien für Sparkassen und Landesbanken“ (11. und 12. Februar 2009, Berlin) geht Haasis auf die Stärken der öffentlichen-rechtlichen Institute ein und zeigt wie sich die S-Finanzgruppe auf die aktuellen Herausforderungen einstellen wird.

Mit Blick auf das im Sommer 2008 veröffentlichte Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), zieht der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Peter Bofinger (SVR; Universität Würzburg) die Lehren aus der Finanzmarktkrise für das deutsche Bankensystem und zeigt die Perspektiven für Sparkassen und Landesbanken auf.

Nach Ansicht von Bernhard Sauer (KPMG DTG) sind einige multinationale Retailbanken wie Banco Santander die Gewinner der Finanzmarktkrise: „Sie nutzt die niedrigen Kurse für strategische Akquisitionen. Der deutsche Bankenmarkt ist weiterhin auf dem Akquisitionsradar dieser Banken. Sollte sich eine Einstiegsmöglichkeit ergeben, werden derart aggressive Marktteilnehmer zu einem starken Wettbewerber für die Sparkassen“, stellt er fest. Die weiteren Chancen der regional starken Sparkassen gegenüber den internationalen Retailbanken stellt Sauer auf der etablierten Jahrestagung vor.

Über die Zusammenarbeit von Sparkassen und Landesbanken spricht Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Köln. Als Vertreter der Landesbanken geht Jochen Friedrich, Vorstand der HSH Nordbank AG, auf die besonderen Herausforderungen der Landesbanken ein. Wie der Sparkassen-Fondsanbieter Deka neue Produkte entwickelt und welche Wachstumschancen weiterhin zu nutzen sind, erläutert der Vorstandsvorsitzende der DekaBank Deutsche Girozentrale, Franz S. Waas. Neben weiteren führenden Entscheidern der S-Finanzgruppe, zeigt der Vorsitzende des Vorstandes der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Walter Schubert, wie sich Sparkassen auf den zunehmenden Wettbewerb mit neuen Strukturen und Geschäftsmodellen einstellen.
„Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben derzeit weder das Image noch die Akzeptanz im Segment Private Banking, aber die Klientel für die Zukunft“, stellt Rainer Mellis, Vorstand der Volksbank Düsseldorf Neuss fest. Er beschreibt die Erfolgsfaktoren im Geschäft mit wohlhabenden Kunden und zeigt den „Düsseldorfer Weg“ seines Hauses.

Michael Ikrath, Generalsekretär des Österreichischen Sparkassenverbandes, gibt einen Einblick in die Strukturen des österreichischen öffentlich-rechtlichen Bankensektors und zeigt die Zukunftsaussichten der Sparkassengruppe in der Alpenrepublik auf.

Mit 400 Teilnehmern hat sich die Handelsblatt Jahrestagung „Zukunftsstrategien für Sparkassen und Landesbanken“ bereits als ein „unverzichtbarer Branchentreff“ etabliert. „Wer das Herz des erfolgreichsten Finanzdienstleister in Deutschland pochen hören will, muss an dieser Veranstaltung teilnehmen“, stellte ein Teilnehmer im letzten Jahr fest.

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
www.zukunftsforum-sparkassen.de/?inno


Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com


Handelsblatt - Wirtschafts- und Finanzzeitung

Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in
deutscher Sprache. Rund 200 Redakteure und Korrespondenten weltweit stehen für einen kritisch-analytischen Journalismus, der nationale und globale Berichte exklusiv und aktuell recherchiert und analysiert. Handelsblatt-Leser sind Entscheider und Meinungsführer der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft.

Laut LAE 2007 lesen 287.000 Entscheider regelmäßig das Handelsblatt. Davon sind 89 Prozent Selbständige und Leitende Angestellte. Bei einer verkauften Auflage von 145.784 Exemplaren (IVW I/2007) erreicht das Handelsblatt täglich rund eine halbe Million Leser (ma I/2007). Aufgrund seiner aktuellen und qualitativ hochwertigen Berichterstattung wird das Handelsblatt seit 2004 regelmäßig zur meistzitiertesten Wirtschafts- und Finanzzeitung in Deutschland gewählt, zuletzt erst im Juni dieses Jahres. (Medien Tenor, 06/2007).

Mit durchschnittlich 45 Veranstaltungen und 20 Financial Trainings pro Jahr bietet das Handelsblatt Entscheidern hochkarätig besetzte Plattformen in Form von Branchentreffs und Fachveranstaltungen. Die renommierten Jahrestagungen einzelner Branchen sind als Strategiegipfel konzipiert, bei denen Top-Akteure der deutschen und internationalen Szene die aktuellen Herausforderungen diskutieren. Mit der Planung und Organisation der Tagungen ist die EUROFORUM Deutschland GmbH beauftragt, die sich auf die Durchführung qualitativ hochwertiger Veranstaltungen spezialisiert hat.


EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2006 haben über 1000 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2006 bei circa 61 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
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