Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

60 ist das neue 40: Wie können wir aktiv und gesund altern?

25.08.2015

 An der Universität Magdeburg suchen Wissenschaftler erstmals fachübergreifend nach Antworten

Wie wir altern, ist nicht allein genetisch bedingt, sondern weitgehend abhängig von unserem Lebensstil. Körperliches Training in kognitiv herausfordernden Sportarten, verknüpft mit einer gesunden Ernährung, kann die Altersfitness stärken, altersbedingten Krankheiten vorbeugen und diese hinauszögern.

Das sind erste Ergebnisse einer Studie, die Sportwissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit Neurowissenschaftlern des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) durchgeführt haben. Anfang September werden sie die Forschungsergebnisse auf der internationalen Konferenz Active Healthy Aging (AHA) in Magdeburg vorstellen. Demnach öffnet ein aktiv zur Prävention genutztes Zeitfenster Chancen, Demenzerkrankungen aufzuschieben.

„Nicht nur der Einsatz von chemischen Substanzen und Pharmaka beeinflusst die Entwicklung von Demenzen, sondern auch das aktive Zusammenspiel von kognitiver Herausforderung, sportlicher Betätigung, gesunder Ernährung und psychologischem Wohlbefinden scheint altersbedingte Krankheiten zu verzögern und Gedächtnisleistungen zu stärken. Komplexe, emotional positiv besetzte Bewegungsabläufe wie beim Tanzen verlangen kognitive Leistungen, wodurch neuronale Degenerationen verlangsamt und somit Gedächtnisleistungen unterstützt werden.“

Über 150 Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern werden zu der erstmals an der Universität Magdeburg stattfindenden interdisziplinären Konferenz zum aktiven und gesunden Altern erwartet. Die Sportwissenschaftler, Neurobiologen, Mediziner, Psychologen und Ernährungswissenschaftler aus Europa, Asien, Afrika und tauschen aktuelle Forschungsergebnisse aus und diskutieren insbesondere Möglichkeiten, alterungsbedingten Erkrankungen vorzubeugen.

Was: Internationale Konferenz Active Healthy Aging AHA 2015
Wann: 2. bis 5. September 2015, Eröffnungsveranstaltung 2. September, 17.00 Uhr
Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Campus Zschokkestraße, Hörsaal 6 und Gebäude 40

Zur Eröffnung werden Staatssekretär Marco Tullner vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, der Präsident des renommierten European College of Sport Science in Nottingham, Prof. Dr. Marco Narici, der Prorektor für Forschung, Technologie und Chancengleichheit der Universität Magdeburg, Prof. Volkmar Leßmann, und Vertreter der Stadt Magdeburg erwartet.

Neben wissenschaftlichen Fachdiskussionen für Experten bietet die Konferenz auch deutschsprachige öffentliche Vorlesungen für interessierte Bürger. Während so genannter Praxis-Lecture-Abende sind insbesondere Senioren eingeladen, um an Hand beispielhafter Übungen und Präsentationen neue Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen und Körper und Geist zu schulen.

Die Konferenz wird von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) organisiert. Weitere Tagungsinformationen sowie das vollständige Programm finden Sie unter www.aha2015.ovgu.de

Ansprechpartner:

Prof. Anita Hökelmann, Institut für Sportwissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67 54727, E-Mail: anita.hoekelmann@ovgu.de

Weitere Informationen:

http://www.aha2015@ovgu.de

Katharina Vorwerk | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0
23.04.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?
23.04.2018 | Technische Universität Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Im Focus: Molecules Brilliantly Illuminated

Physicists at the Laboratory for Attosecond Physics, which is jointly run by Ludwig-Maximilians-Universität and the Max Planck Institute of Quantum Optics, have developed a high-power laser system that generates ultrashort pulses of light covering a large share of the mid-infrared spectrum. The researchers envisage a wide range of applications for the technology – in the early diagnosis of cancer, for instance.

Molecules are the building blocks of life. Like all other organisms, we are made of them. They control our biorhythm, and they can also reflect our state of...

Im Focus: Metalle verbinden ohne Schweißen

Kieler Prototyp für neue Verbindungstechnik wird auf Hannover Messe präsentiert

Schweißen ist noch immer die Standardtechnik, um Metalle miteinander zu verbinden. Doch das aufwändige Verfahren unter hohen Temperaturen ist nicht überall...

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Netzspannung und Lastströme live und präzise im Blick

24.04.2018 | Energie und Elektrotechnik

Poröse Salze für Brennstoffzellen

24.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Bestände des invasiven Kalikokrebses reduzieren und heimische Arten schützen

24.04.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics