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6. Auflage der Internationalen Speichertagung IRES in Berlin

02.09.2011
Lösungen sind dringender nötig denn je

Vom 28. bis 30 November 2011 lädt EUROSOLAR in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW zur sechsten Auflage der International Renewable Energy Storage Conference (IRES) nach Berlin.

Die Konferenz zu Batterie- und Speichertechnologien hat sich inzwischen zum Treffpunkt für den Wissens- und Meinungsaustauschs über eine der Schlüsselfragen der künftigen Energieversorgung in der Fachwelt etabliert. Auch in diesem Jahr rechnen die Veranstalter wieder mit 600 Teilnehmern aus der ganzen Welt. Erstmals wird die Konferenz im Berliner Congress Center (Alexanderstraße 11) ausgerichtet.

Das Grundproblem der Regenerativen Energien ist weiterhin, dass die Stromerzeugung nicht zu jeder Zeit gewährleistet ist: Kein Wind weht ununterbrochen, Sonnenlicht steht auch nicht ständig in der gleichen Intensität zur Verfügung. Notwendig ist daher die Energiespeicherung, die eine zeitliche Verschiebung zwischen Leistungsangebot und Nachfrage ausgleicht.

„Energie-Speicher sind von zentraler Bedeutung für den Ersatz fossil-atomarer durch regenerative Energieträger, sie werden weltweit neue Märkte für Erneuerbare Energien schaffen“, erklärte Irm Pontenagel, Geschäftsführerin von EUROSOLAR. „Wir müssen uns verstärkt den Energiespeicherungssystemen widmen, wollen wir Technologien für die Nutzung Erneuerbarer Energien wirtschaftlicher machen. Energiespeichersysteme sind dazu der Schlüssel“, so Dipl.-Ing. Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Die Experten aus dem In- und Ausland diskutieren über die technischen Möglichkeiten und Entwicklungsfortschritte der Speicherung aus regenerativen Quellen erzeugter Energie.

„Die beschleunigte Einführung von Erneuerbaren Energien erfordert gleichermaßen eine beschleunigte Entwicklung und Implementierung neuer, leistungsfähiger Speichertechnologien, “, sagte Irm Pontenagel. Die Tagung stellt unter anderem praxiserprobte und gleichermaßen innovative Lösungen vor.

Zudem geht es u.a. um klein- und großskalige Speicherlösungen für stationäre Anwendungen von der Lithium-Ionen-Batterie bis zur Speicherung von Wasserstoff oder synthetischem Methan (Power-to-Gas), die Verbindung von Energiespeicherung und Energieerzeugung in virtuellen Kraftwerken, die Rolle der Elektromobilität und die Wärmespeicherung. In diesem Zusammenhang werden auch die notwendigen politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen für die breite Einführung von Energiespeichern diskutiert. Die mehr als 90 Referenten kommen aus Deutschland, Frankreich, Kanada, USA, Belgien, Rumänien, Spanien, Marokko, Japan, Korea, der Schweiz und den Niederlanden.

Gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen hat die Technologie zur Energiespeicherung zuletzt erhebliche Fortschritte gemacht. „Hier wirkt der zunehmende Druck durch steigende Ölpreise motivierend auf Wissenschaft und Wirtschaft, gemeinsam und vor allem erfolgreich an Lösungen zu arbeiten“, so Schneider. So haben die Lithium-Ionen-Batterien erheblich an Leistungsfähigkeit gewonnen. Inzwischen können Li-Ionen-Batterien mit 150 Wh/kg mehr als doppelt so viel Energie speichern als die gängigen Nickelmetall-Hydrid-Batterien. Künftig gehe es nun darum, vorhandene Speichersysteme bekannt- und damit langfristig wirtschaftlich bzw. marktfähig zu machen.

Die IRES-Teilnahmegebühr beträgt zwischen 625 Euro (Eurosolar-Mitglieder) und 850 Euro (Nicht-Mitglieder).

Weitere Infos, Anmeldung und Programm bei:
EUROSOLAR,
Kaiser-Friedrich-Straße 11, 53113 Bonn,
Tel. 0228 / 36 23 73

Thomas Reisz | EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.eurosolar.org

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