Anzeige
Zu 15 bis 20 Prozent besteht ein neues Auto heute aus Kunststoffen. Dass das Potenzial damit noch nicht ausgeschöpft ist, bestätigen die Referenten und Teilnehmer auf dem 5. Fachkongress „Kunststofftrends im Automobil“ im Wolfsburger CongressPark. Am 28. und 29. September diskutierten hier rund
180 internationale Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über den Einsatz polymerer Werkstoffe in der Fahrzeugherstellung.
„Das Innovationspotenzial der Kunststoffindustrie ist für das regionale Handlungsfeld Automobilwirtschaft von besonderer Bedeutung. Mit Veranstaltungen wie dem Kunststoffkongress treiben wir den Austausch und damit die Entwicklung des Kompetenzfeldes Kunststoffe und Biokunststoffe voran“, sagte Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Den Kongress richteten in diesem Jahr die Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das Netzwerk „Werkstoff Innovation Niedersachsen“ (WIN) und die Wolfsburg AG gemeinsam aus.
„Durch Erkenntnisse in der Materialforschung und -verarbeitung können wir inzwischen‚ klassische Nachteile‘ von Kunststoffen, wie eine mangelnde mechanische Festigkeit, ausgleichen. Moderne Verbundwerkstoffe bestechen durch Leichtigkeit, geringe Kosten und Anpassungsfähigkeit. Das sind Vorteile, von denen gerade die Automobilindustrie profitieren kann“, sagte Prof. Dr. Hartmut Widdecke von der Fakultät Fahrzeugtechnik der Ostfalia. „Um Wettbewerbsvorteile zu erschließen, müssen wir den Technologietransfer für industrielle Entwicklungen optimieren. Die einzigartige Konstellation von wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen in der Region bietet dafür vielfältige Ansatzpunkte. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg von der Idee zum marktfähigen Produkt ist nach wie vor die anwendungsorientierte Forschung und die damit verbundene Kooperation von Fachhochschulen mit Unternehmen“, erläuterte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Prof. Dr. Johanna Wanka in ihrer Begrüßungsrede.
In diesem Sinne präsentierten auf der zweitägigen Veranstaltung Referenten aus Deutschland, Italien, England, den Niederlanden und Österreich Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele zu den Themen „Allgemeine Trends“, „Polyurethane“, „Kunststoffverarbeitung“, „Interieur“, „Leichtbau“ und „Kunststoffe in der Elektromobilität“. Auf der Begleitausstellung zum Kongress bot sich den Teilnehmern zudem die Gelegenheit, Fragen zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen sowie technische Exponate vor Ort zu zeigen und zu besichtigen.
Gemeinsam Pressemitteilung:
Anke Hummitzsch, Wolfsburg AG
Evelyn Meyer-Kube, Ostfalia
Evelyn Meyer-Kube | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ostfalia.de/ifr/
Weitere Berichte zu: Automobil > Fachkongress > Kunststoff > Kunststoffe in der Elektromobilität > Kunststoffverarbeitung > Leichtbau > Polyurethane > Potenzial
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Universität Vechta
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | HSBA Hamburg School of Business Administration
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten