Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

58. Ilmenauer Wissenschaftliches Kolloquium: Fortschrittsmotor Ingenieurwissenschaft

02.09.2014

„Shaping the Future by Engineering“ - „Gestaltung der Zukunft durch Ingenieurwissenschaft“ ist das Thema des 58. Ilmenauer Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK) der TU Ilmenau vom 8. bis 12. September 2014.

Das Ilmenauer Kolloquium hat sich im Laufe seines fast 60-jährigen Bestehens zu einer Plattform des wissenschaftlichen Austauschs mit hohem internationalem Ansehen entwickelt.

Die große Ausstrahlung der Veranstaltung zeigt sich in diesem Jahr in ganz besonders erfreulicher Weise: Mit mehr als 300 Teilnehmern aus insgesamt 17 Ländern und über 200 Vorträgen und Postern stieg die Zahl der wissenschaftlichen Beiträge gegenüber vorhergehenden IWK auf 170 Prozent.

Das Thema des 58. IWK rückt die Bedeutung des Ingenieurs und der Ingenieurwissenschaft als „die“ Motoren für technologischen Fortschritt in den Fokus. Insbesondere der Maschinenbau zählt zu den leistungsfähigsten Industriebereichen Deutschlands und nimmt auch weltweit eine führende Position in der Technologieentwicklung ein. Um diese Stellung zu halten, sind weiterhin Innovationen erforderlich, die wiederum neueste wissenschaftliche Ergebnisse voraussetzen. Das Ilmenauer Wissenschaftliche Kolloquium will dafür erneut einen Beitrag leisten.

Mit den drei Schwerpunktthemen Feinwerktechnik/Präzisionsmesstechnik, Mechatronik/Biomechatronik/Mechanismentechnik und Systemtechnik tauschen sich die Experten aus allen Teilen der Welt über die aktuellsten Entwicklungen auf wichtigen Zukunftsgebieten aus. Die Vorträge und Posterbeiträge verteilen sich dabei auf insgesamt zehn Sessions, die die enorme Bandbreite des modernen Präzisionsmaschinenbaus und seine Verflechtungen mit vielen weiteren Ingenieurbereichen aufzeigen. Das Spektrum reicht von der Nanopositionier- und Nanomesstechnik über optische Technologien bis zur automatisierten Montage, von der Robotertechnik über die Verknüpfung von Biologie, Bionik und den Ingenieurwissenschaften bis zu nachgiebigen Strukturen und Mechanismen, vom Entwurf intelligenter Systeme über neueste Faser- und Kunststoffmaterialien bis zu Elektromobilität, Brems- und Fahrerassistenzsystemen.

Auch die wichtigen Bereiche wie Konstruktionstechnik und Produktionstechnik werden ausführlich behandelt. „Diese Vielfalt spiegelt auch die interdisziplinäre Forschungsarbeit der gastgebenden Fakultät für Maschinenbau und die Forschungsstrategie der TU Ilmenau insgesamt wider“, so der Leiter des Organisationskomitees, Professor Mathias Weiß. „Ich freue mich sehr, dass das diesjährige IWK einen so enormen Zuwachs an wissenschaftlichen Beiträgen verzeichnet. Das bringt die zunehmende Bekanntheit der TU Ilmenau im internationalen Maßstab zum Ausdruck. Erneut werden dabei viele Wissenschaftler aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie, das heißt aus Forschung und Anwendung, zum wissenschaftlichen Austausch zusammengeführt.“

Alle eingereichten Fachbeiträge wurden durch ein international besetztes Programm-Komitee begutachtet. Die angenommenen Beiträge werden nach Abschluss des 58. IWK im Internet in der „Digitalen Bibliothek Thüringen“ veröffentlicht.

Die Teilnehmer des 58. IWK werden bei der Eröffnungsveranstaltung am 8. September, 13.00 Uhr, Audimax im Humboldtbau der TU Ilmenau, vom Thüringer Wirtschaftsminister Uwe Höhn, dem Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, und dem Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Christian Weber, begrüßt. Im Anschluss hält Professorin Dr.-Ing. Lucienne Blessing von der Université du Luxembourg den Plenarvortrag zum Thema "Transdisciplinary Design" (Transdisziplinäre Produktentwicklung - Vortrag in englischer Sprache).

Traditionell wird die Konferenz durch eine Ausstellung von Industrieunternehmen umrahmt. Führungen durch High-Tech-Labore der TU Ilmenau wie das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien, das Kompetenzzentrum Virtuelle Realität, das Kompetenzzentrum Nanopositionier- und Nanomessmaschinen und durch Fachgebiete wie Kraftfahrzeugtechnik und Qualitätssicherung und industrielle Bildverarbeitung runden das wissenschaftliche Programm ab.

Alle Details zum 58. Ilmenauer Wissenschaftlichen Kolloquium unter: www.tu-ilmenau.de/iwk

Kultureller Höhepunkt im Rahmenprogramm ist am Dienstag, dem 9. September, um 20.00 Uhr in der Festhalle Ilmenau das akademische Festkonzert mit dem Philharmonischen Orchester Jena und Werken von Ludwig van Beethoven und Hector Berlioz.
Das Konzert ist öffentlich, Interessenten sind herzlich eingeladen. Karten sind an der Abendkasse oder im Internet erhältlich.

Dem IWK angeschlossen sind darüber hinaus vier Workshops zu den Themenbereichen Glas, Virtuelle Technologien sowie zur Bionik und zur 3D-Messtechnik. In Verbindung mit dem 58. IWK finden in dessen Nachgang zudem der 13. Ilmenauer Telekommunikations-Manager-Workshop (12. September 2014) und der 5. GMM Workshop Mikro-Nano-Integration (8. bis 10. Oktober 2014) statt.

Weitere Informationen:

TU Ilmenau, Fakultät für Maschinenbau
Professor Mathias Weiß,
Vorsitzender des Organisationskomitees
mathias.weiss@tu-ilmenau.de

Weitere Informationen:

http://www.tu-ilmenau.de/iwk

Bettina Wegner | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften

Diabetesforschung: Neuer Mechanismus zur Regulation des Insulin-Stoffwechsels gefunden

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie