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51. Jahrestagung der DGAUM

03.03.2011
BAuA präsentiert sich mit Seminar zur evidenzbasierten Arbeitsmedizin

Mit einem Seminar zur evidenzbasierten Arbeitsmedizin präsentiert sich die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in Heidelberg.

Das gemeinsam mit dem Forum Epidemiologie veranstaltete Seminar findet am Freitag, 11. März 2011, zwischen 17.15 Uhr und 19.00 Uhr statt. Ein Höhepunkt ist der Vortrag von Professor Jos Verbeek, Finnish Institute of Occupational Health, der die Arbeit der „Cochrane Collaboration“, ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern und Ärzten, vorstellen wird. Dabei geht er insbesondere auf die „Occupational Safety and Health Review Group“ ein, die unter anderem systematische Übersichtsarbeiten über die Wirksamkeit von Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz durchführt.

Aber auch Schlüsselelemente der evidenzbasierten Gesundheitsversorgung wie systematische Reviews und Leitlinien werden für die Arbeitmedizin beispielhaft präsentiert.

Die 51. wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) findet vom 9. bis zum 12. März 2011 im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg statt. Rund 700 Teilnehmer haben sich zur Tagung angemeldet, die in diesem Jahr Schwerpunkte im Bereich der Nanotechnologie und des Biomonitorings gesetzt hat.

Neben dem Seminar beteiligt sich die BAuA mit einem Informationsstand an der angegliederten Fachausstellung. Darüber hinaus präsentieren Wissenschaftler der BAuA Forschungsergebnisse in Vorträgen und bei Posterpräsentationen. Weitere Informationen zur 51. Jahrestagung der DGAUM befinden sich im Internet unter http://www.dgaum.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgaum.de

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