Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

5. Internationales Symposium "Cellular Therapy"

13.03.2009
Die weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Zelltherapie treffen sich vom 19. bis 20. März 2009 im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zum 5. Internationalen Symposium "Cellular Therapy".

Das Symposium wird unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinische Klinik 5 - Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Erlangen, in Zusammenarbeit mit der Hautklinik des Erlanger Uni-Klinikums (Direktor: Prof. Dr. Gerold Schuler) und der Abteilung für Hämatologie und Onkologie des Uni-Klinikums Regensburg (Prof. Dr. Reinhard Andreesen) durchgeführt.

Über 150 Vorträge und Posterpräsentationen zu verschiedenen Themengebieten der zellulären Therapie werden mehr als 300 Teilnehmern aus 20 Nationen vorgestellt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, alle zwei Jahre ein multidisziplinäres Forum zu bilden, das einen intensiven Gedankenaustausch zwischen Grundlagenforschern und Ärzten, die auf dem faszinierenden Gebiet der Zelltherapie arbeiten, ermöglicht.

Unter Zelltherapie versteht man die Übertragung von körpereigenen oder von Spendern stammenden Zellen zur Behandlung verschiedener Erkrankungen. "Die Übertragung von Blutstammzellen im Rahmen der Knochenmarktransplantation zur Behandlung bösartiger Bluterkrankungen, wie z. B. der Leukämie, hat eine lange und sehr erfolgreiche Tradition", erläuterte Prof. Mackensen.

Inzwischen habe sich herausgestellt, dass die im Knochenmark enthaltenen Immunzellen, so genannte Lymphozyten, und die natürlichen Killer (NK)-Zellen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg dieses Therapieprinzips leisten. "Durch die Fortschritte in der zellulären und molekularen Medizin hat die Zelltherapie in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung erlebt", so Prof. Mackensen.

Die beiden Hauptthemen des ersten Kongresstages sind die Übertragung von Immunzellen (so genannte T-Lymphozyten), die zuvor im Reagenzglas stimuliert und vermehrt wurden, sowie die Herstellung von Impfstoffen zur Behandlung bösartiger Erkrankungen. Auch für den zweiten Kongresstag konnte ein spannendes Programm zusammengestellt werden: Themenschwerpunkte sind eine neue Familie von T-Lymphozyten, die so genannten regulatorischen T-Zellen, die in der Lage sind, unerwünschte Immunreaktionen, z. B. bei Autoimmunerkrankungen bzw. Abstoßungsreaktionen nach Organ- oder Stammzelltransplantation, zu unterdrücken, sowie zelltherapeutische Ansätze im Rahmen der Knochenmarktransplantation.

Besonders hervorzuheben sei die hohe wissenschaftliche Qualität der Posterpräsentationen des 5. Zelltherapie-Symposiums, sagte Prof. Mackensen. Insgesamt werden 110 Poster von jungen internationalen Wissenschaftlern vorgestellt. Das Symposium werde insbesondere von jungen Wissenschaftlern wegen seiner hohen wissenschaftlichen Qualität, aber auch wegen seiner persönlichen Atmosphäre sehr geschätzt.

Weitere Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Andreas Mackensen
Tel.: 09131/85-35955
andreas.mackensen@uk-erlangen.de

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.cellular-therapy.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie