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5. Bundesalgenstammtisch: Algen in Ernährung und Bioökonomie

28.02.2012
Der 5. Bundesalgenstammtisch am 26. und 27. März in Pullach bei München konzentriert sich auf den Einsatz von Mikroalgen als vielversprechende Wertstoffproduzenten.

In den Beiträgen werden die neuesten Entwicklungen der Algenbiotechnologie mit den Schwerpunkten Verfahrenstechnik, Produktentwicklung und Nachhaltigkeit vorgestellt.

Kaum ein Forschungsfeld genießt derzeit soviel Aufmerksamkeit wie die Algenbiotechnologie. Vergleichsweise anspruchslos und gleichzeitig außerordentlich vielfältig, werden Mikroalgen als die Wertstoffproduzenten und Energielieferanten von morgen favorisiert. Doch welche Voraussetzungen sind nötig, um eine wirklich nachhaltige Produktion zu gewährleisten?

In insgesamt 15 Vorträgen und einer Posterausstellung aus Forschungseinrichtungen und Industrie werden neue Ergebnisse zu Produkten aus Algen vor allem für die Lebens- und Futtermittelherstellung vorgestellt. Zudem wird die viel diskutierte Treibstoffgewinnung aus Algen beleuchtet.

Ein Vormittag ist der Reaktor- und Verfahrenstechnik gewidmet, die die Voraussetzung für eine wirtschaftliche und nachhaltige Kultivierung bildet. Zum Abschluss der Tagung werden die Grundprinzipien der Lebenszyklusanalyse und deren Anwendung zur Bewertung der Nachhaltigkeit und von Algenprodukten an konkreten Beispielen erläutert.

Der Bundesalgenstammtisch wurde 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen und wird seit 2011 von der DECHEMA organisiert. Der offene Gedankenaustausch vor dem Hintergrund hochkarätiger wissenschaftlicher Beiträge ist das Erfolgsrezept dieser lebendigen Veranstaltungsreihe. 2012 ist der Bundesalgenstammtisch zu Gast bei der Linde AG in Pullach.

Dr. Kathrin Rübberdt | idw
Weitere Informationen:
http://www.dechema.de/algen2012

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