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46. Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung in Chicago

15.07.2009
Die Internationale Psychoanalytische Vereinigung (IPV) hält ihren 46. Kongress vom 29. Juli bis zum 1. August 2009 im Hyatt Regency McCormick Place in Chicago zum Thema "Psychoanalytische Praxis: Angleichungen und Unterschiede" ab.

In der Stadt mit dem Beinamen "die Windreiche" versammeln sich damit erstmals die weltweit führenden Psychoanalytiker; Kandidaten, Wissenschaftler und Angehörige anderer psychotherapeutischer Berufe. Während des Kongresses findet die Amtseinführung des neuen IPV-Präsidenten, des kanadischen Psychoanalytikers und bekannten Autors Professor Charles Hanly aus Toronto statt.

"Der Chicagoer IPV-Kongress führt internationale Experten auf der Suche nach den tief liegenden Ursachen seelischen Leidens und nach Möglichkeiten der Heilung zusammen, und dies zu einem Zeitpunkt, da neue Forschungs- und Behandlungsergebnisse die Wirksamkeit der psychoanalytischen Kur bestätigen", sagt Professor Hanly. "Erst jüngst haben deutsche Wissenschaftler 34 Forschungsstudien überprüft und festgestellt, dass die psychoanalytische Behandlungsform langfristig äußerst wirksame Resultate zeigt" (New York Times vom 1. Oktober 2008).

Der 46. IPV-Kongress ist ein interdisziplinäres Ereignis, das sich über dreieinhalb Tage erstreckt, mehr als 150 Veranstaltungen umfasst und allen an der Psychoanalyse Interessierten offen steht - Ausübenden und Lernenden, IPV-Mitgliedern und Nichtmitgliedern. Der Vorkongress mit kleinen Fallgruppen findet vom 27. bis zum 29. Juli statt und richtet sich nur an IPV-Mitglieder und IPV-Kandidaten.

Die Tagung bietet eine stattliche Auswahl von Podiumsveranstaltungen, beispielsweise zur Behandlung von Kindern mit ADHS, zur Behandlung von Jugendlichen mit schweren Störungen, zu den vielen Gesichtern der Gewalt in den Filmen von David Cronenberg, zu Männlichkeit und Weiblichkeit in den Filmen Pedro Almodóvars, zum psychoanalytischen Behandlungsprojekt für Soldaten aus dem Irak und aus Afghanistan, zum Schulgemeinschaftsprojekt für friedliche und lernstarke Schulen. Mitglieder der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) als Zweig der IPV sind maßgeblich an Panels zur Psychoanalytischen Forschung beteiligt, z.B. zu Auswirkungen der chinesischen Kulturrevolution, zur Neuropsychoanalyse und zu ADHS bei Kindern. Als Psychoanalytikerin im Format "Meet the Analyst" interessiert sich die Internationale Gemeinschaft für Ilse Grubrich-Simitis, Psychoanalytikerin aus Frankfurt, die unter anderem für die Edition der Werke Sigmund Freuds im Fischer Verlag zuständig war.

"Die psychoanalytische Praxis hat sich in den vergangenen hundert Jahren enorm gewandelt", sagt Abel Fainstein, Vorsitzender des Kongress-Programmkomitees. "In Chicago wollen wir verschiedene Weisen des Praktizierens sowie des Verstehens der Psychoanalyse-Patienten erörtern."

Der scheidende IPV-Präsident, Cláudio Laks Eizirik, leitet den Kongress; die Schlüsselvorträge halten der herausragende chilenische Kliniker und Forscher Juan Pablo Jiménez (über Wandlungen der psychoanalytischen Behandlung), der ausgezeichnete amerikanische Kliniker, Gelehrte und Humanist Warren Poland (über das psychoanalytische Fragen) sowie einer der führenden europäischen Analytiker, der italienische Experte Antonino Ferro (über Behandlungsstrategien).

Internationale Psychoanalytische Vereinigung
Die IPV ist die weltweit wichtigste akkreditierende und regulierende Körperschaft der Psychoanalyse. Ihre Aufgabe ist es, die ungebrochene Entwicklung und Lebenskraft der Psychoanalyse zum Wohle der Patienten sicherzustellen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit ihren 70 Zweigorganisationen in 33 Ländern setzt sich die IPV für ihre 12.000 Mitglieder ein.
Kontakt:
Courtney Lawrence
Arment Dietrich, Inc.
Tel.: +1 (312)787-7249
E-Mail: clawrence@armentdietrich.com
Quelle: Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e.V. (DPV)

| DPV
Weitere Informationen:
http://www.ipa.org.uk/congress
http://www.kooperation-international.de

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