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41. Dreiländertreffen: Ultraschallärzte diskutieren modernste Techniken

09.10.2017

Vom Bauch- und Brustraum bis hin zu Geschlechtsteilen – Ultraschall ermöglicht die Untersuchung nahezu aller inneren Organe und Gewebe. Die Sonografie ist das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Medizin. Ultraschallexperten diskutieren modernste Erkenntnisse und Techniken auf dem 41. Dreiländertreffen der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM, ÖGUM, SGUM). Der Kongress mit dem Motto „Wissen schafft Bildung – Forschung schafft Wissen“ findet vom 11. bis 13. Oktober in Linz statt. Die Veranstalter rechnen mit rund 1.700 Teilnehmern.

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) erwartet den Kongress mit großer Vorfreude.

Der medizinische Ultraschall kommt in der Chirurgie, Neurologie, der Inneren Medizin, der Urologie, Frauen- und Kinderheilkunde, Dermatologie und selbst in der Tiermedizin vielfach zum Einsatz. Sogar bei medizinischen Notfällen ist er gefragt.

„Die Sonografie ist das kostengünstigste und schonendste bildgebende Verfahren, da es völlig strahlenfrei durchgeführt wird“, sagt Kongresspräsident Priv. Dozent Dr. Wolfgang Arzt. „Das sind zentrale Vorteile. Besonders erwähnenswert ist aus unserer Sicht aber auch, dass medizinischer Ultraschall heutzutage auf modernster Technik und viel fachlichem Know-how basiert – das wollen wir auf dem Dreiländertreffen zeigen.“

Das vielseitige Kongressprogramm bietet in Form von Fort- und Weiterbildungskursen sowohl Inhalte für Experten als auch Programmpunkte für Neueinsteiger. Auch der medizinische Nachwuchs bringt sich dabei aktiv ein: „Neben ausgewiesenen Spitzenreferenten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben wir auch junge Wissenschaftler motiviert, ihre Vorträge einzureichen“, so Wolfgang Arzt, Leiter des Instituts für Pränatalmedizin am Kepler Universitätsklinikum Linz. „Die besten Arbeiten werden dann prämiert.“ Sogar für Studenten würde ein spannendes Programm geboten.

Charakteristisch für das Dreiländertreffen ist nicht nur die große medizinische Zielgruppe, sondern auch die breite thematische Ausrichtung: „Das wissenschaftliche Angebot am Kongress beleuchtet alle Aspekte des Ultraschalls“, betont DEGUM-Präsident PD Dr. med. Kai-Sven Heling. „Alle Fachgebiete – von der Gastroenterologie über die Pädiatrie bis hin zur Pränatalen Diagnostik und zur Notfallmedizin – werden hier abgebildet.“

So würden beispielsweise ganztägige Anwenderkurse zu den Themen Abdomen, Sonografische Gefäßdiagnostik, Pränatalmedizin, Nervensonografie, Notfallsonsografie, Stütz- und Bewegungsapparat, Mammadiagnostik und Pädiatrischer Ultraschall angeboten.

Der Kongress bietet den Teilnehmenden 42 Refresher-Kurse und zehn Anwenderseminare. In zwölf wissenschaftlichen Vortragssitzungen und 60 Poster-Präsentationen können sie sich sowohl mit Themen aus der Grundlagenforschung als auch mit angewandter Ultraschalltechnologie befassen.

„Auch die praxisorientierte Weiterbildung kommt nicht zu kurz – diese lernen und üben die teilnehmenden Ärzte in neun Hands-On Workshops mit neuesten Geräten“, sagt Heling. Begleitet wird das Programm durch eine Industrieausstellung von medizintechnischen und pharmazeutischen Firmen und Fachverlagen. Das Dreiländertreffen von DEGUM, ÖGUM und SGUM findet im Design Center Linz statt.

Weitere Informationen:
Internetseite des Kongresses: https://ultraschall2017.at/

Über die DEGUM:
Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bietet ein Forum für den wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des medizinischen Ultraschalls. Sie vereint rund 10 000 Ärzte verschiedener Fachgebiete, medizinische Assistenten, Naturwissenschaftler und Techniker. Ultraschalldiagnostik ist heute das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Medizin. Ultraschallanwendern bescheinigt die DEGUM eine entsprechende Qualifikation mit einem Zertifikat der Stufen I bis III. DEGUM zertifizierte Ärzte finden Patienten im Internet unter: http://www.degum.de


Kontakt für Journalisten:
Pressestelle der Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
Friederike Gehlenborg
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-295
Fax: 0711 8931-167
E-Mail: gehlenborg@medizinkommunikation.org

Weitere Informationen:

http://www.degum.de
https://ultraschall2017.at/

Friederike Gehlenborg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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