Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

300 Wissenschaftsmanager etablieren Netzwerk

04.11.2011
„Wir leisten Management im Dienste der Wissenschaft“: Das „Netzwerk Wissenschaftsmanagement!“ positioniert sich bei seiner Auftakttagung am 03. und 04. November 2011 in Berlin.

Rund 300 Wissenschaftsmanagerinnen und -manager sind gestern und heute der Einladung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement nach Berlin in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gefolgt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein „4-Punkte-Manifest“ vorgestellt, das auf die Festigung und weitere Professionalisierung des Berufsfeldes Wissenschaftsmanagement zielt. Das Manifest betont, dass Erfolge in der Wissenschaft heute auch eines kundigen Wissenschaftsmanagements bedürfen. Dabei steht das Wissenschaftsmanagement im Dienst der Wissenschaft und orientiert sich an deren Erfordernissen und Entwicklungen. Um das Berufsfeld Wissenschaftsmanagement weiter zu professionalisieren, sind neben Möglichkeiten der Weiterbildung auch attraktive Karrierewege zu etablieren. Diese Entwicklungen wird das „Netzwerk Wissenschaftsmanagement“ aktiv vorantreiben. Für das Arbeitsprogramm des Netzwerks wurden zudem im Lauf der Tagung konkrete Themen für 2012/2013 gesammelt und kompetente Vertreterinnen und Vertreter zur Mitarbeit gewonnen.

„Wir freuen uns, dass so viele Wissenschaftsmanagerinnen und -manager aus ganz Deutschland und aus vielen verschiedenen Einrichtungen zu unserer Auftakttagung gekommen sind. Mit Ihrem Knowhow und Ihrem Engagement tragen sie dazu beitragen, diese übergreifende Vereinigung für das Wissenschaftsmanagement schnell wachsen zu lassen“, so Isabel Müskens, erste Vorsitzende des Vereins. „Wir sind davon überzeugt, dass damit auch das Berufsbild Wissenschaftsmanagement und seine Bedeutung für erfolgreiche Wissenschaft deutlicher sichtbar wird.“ Nach dem Prinzip „Lernen durch vernetzen“ sollen sich im Netzwerk Wissenschaftsmanagement die verschiedensten Funktionen und Bereiche im Wissenschaftsmanagement ebenso austauschen wie Führungskräfte mit Neueinsteiger. Der Verein dient dabei als Plattform, um etwa wechselseitige Hospitationen und Site Visits zu organisieren. Eine jährliche Tagung soll als „Branchentreffen“ zum festen Termin im Veranstaltungskalender der Wissenschaftsmanagerinnen und -manager werden.

Die Auftakttagung bot hochrangige Keynote-Speakers aus dem In- und Ausland, anregende Podiumsdiskussionen und intensiven Austausch in Arbeitsgruppen. Sie wurde begleitet durch Stände und Präsentationen von bestehenden funktionsspezifischen Netzwerken, Weiterbildungsanbietern und anderen wissenschaftsnahen Organisationen. Die Tagung wurde unterstützt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und weiteren Sponsoren.

Informationen zum Verein und zu den Zielen sowie Aktivitäten des Netzwerks sind unter http://www.netzwerk-wissenschaftsmanagement.de abrufbar.

Kontakte zum Verein können unter vorstand@netzwerk-wissenschaftsmanagement.de und info@netzwerk-wissenschaftsmanagement.de aufgenommen werden.

Telefon: 0441/ 798 24 47

Frank Stäudner | idw
Weitere Informationen:
http://www.netzwerk-wissenschaftsmanagement.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten