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3. Mikrosystemtechnik-Kongress 2009 des BMBF und VDE

11.02.2009
Deutschland ist in der Mikrosystemtechnik Innovationsführer vor USA und Japan.

Dank der ausgeprägten Forschungslandschaft aus Hochschulen, Industrie und Großforschungseinrichtungen kann Deutschland seine Spitzenposition in der Mikrosystemtechnik zwar in Zukunft verteidigen, doch China und Indien holen in wichtigen Schlüsseltechnologien wie der Informationstechnik auf, so das Ergebnis einer VDE-Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Über Einsatzmöglichkeiten der Mikrosystemtechnik sowie aktuelle Forschungsergebnisse diskutieren über 1.000 Experten aus dem In- und Ausland vom 12. bis 14. Oktober beim 3. Mikrosystemtechnik-Kongress im Estrel Convention Center in Berlin. Der Kongress des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des VDE ist der bedeutendste im Bereich der Mikrosystemtechnik in Europa. 2009 findet er gemeinsam mit der internationalen Fachmesse für Mikrosystemtechnik und Ultrapräzisionsfertigung "microsys" in Berlin statt.

Von der Mikro- und Nanotechnik gehen in den nächsten Jahren neben der Energietechnik die stärksten Innovationsimpulse für Deutschland und Europa aus. Besonders großes Potential in der Mikrosystemtechnik sieht der VDE bei technischen Assistenzsystemen zur Unterstützung hilfebedürftiger Menschen im Forschungs- und Anwendungsgebiet Ambient Assisted Living. Diese und weitere nationale und internationale Forschungsvorhaben, die das BMBF im Rahmenprogramm "Mikrosysteme" fördert, bewerten die Experten beim dreitägigen Kongress. Begleitend gibt es eine Ausstellung mit aktuellen Produkten, Geräten und Entwicklungen mit Bezug zur Mikrosystemtechnik. Die YoungNet Convention am ersten Kongresstag richtet sich unter anderem mit einer Firmenkontaktbörse an Studierende und Young Professionals. Prämiert werden die Sieger des weltweit einmaligen VDE/BMBF-Schülerwettbewerbs "Invent a Chip", bei dem Schüler ihren eigenen Mikrochip bauen.
Call for Papers:
Interessierte können sich unter www.mikrosystemtechnik-kongress.de registrieren und Abstracts mit maximal zwei Seiten und 600 Wörtern zu folgenden Arbeitsgebieten und Anwendungsbereichen einreichen. Einsendeschluss ist der 6. März.
Arbeitsgebiete:
1.Sensoren und Systeme für mechanische und physikalische Größen 2.Sensoren und Systeme für chemische Größen 3.Medizinische und biologische Sensoren und Mikrosysteme 4.Mikrofluidik 5.Materialien und Technologien (Herstellung sowie AVT) 6.Theorie und Entwurfsmethoden 7.Mikroaktoren 8.RF MEMS, Resonatoren, Oszillatoren 9.Optische Mikrosysteme 10.Nanoskalige Materialien und Technologien 11.Messtechnik und Zuverlässigkeit
Anwendungsbereiche:
a) Automobiltechnik
b) Medizintechnik
c) Konsumerbereich
d) Informationstechnik
e) Automatisierungstechnik, Produktionstechnik
f) Verfahrenstechnik (Chemie und Pharmazie)
g) Energie- und Ressourceneffizienz
h) Sicherheitstechnik
i) Luft- und Raumfahrt
j) Netzwerke, Venture Capital, Fachkräftebedarf
Prof. Dr. Helmut Seidel von der Universität des Saarlandes in Saarbrücken ist wissenschaftlicher Leiter des Kongresses, Co-Chairmen sind Prof. Dr.-Ing. Herbert Reichl vom Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin und Prof. Dr.-Ing. Walter Lang von der Universität Bremen.

Der Mikrosystemtechnik-Kongress ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des VDE und wird von der VDE/VDI-Gesellschaft für Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (GMM) und der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH organisiert.

Melanie Mora | VDE
Weitere Informationen:
http://www.mikrosystemtechnik-kongress.de
http://www.vde.com

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