Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3. Internationaler Stammzellkongress in Dresden ist Anziehungspunkt für Forscher aus aller Welt

12.07.2010
600 Stammzellforscher tagen auf dem „3. International Congress on Stem Cells and Tissue Formation” vom 11.-14. Juli 2010 in Dresden.

Bereits zum 3. Mal treffen sich internationale Wissenschaftler in diesem Jahr zum „International Congress on Stem Cells and Tissue Formation” vom 11.-14. Juli in Dresden. Der Kongress bietet für Forscher alle zwei Jahre die Gelegenheit, sich über neueste Ergebnisse auf dem Gebiet der Stammzell- und Biomaterialforschung auszutauschen. In 56 Vorträgen und 250 Postern diskutieren die Kongressteilnehmer über ihre Arbeit im Bereich der Grundlagenforschung und der klinischen Anwendung. Anknüpfend an die Erfolge in den Jahren 2006 und 2008 werden etwa 600 Forscher aus aller Welt in Dresden erwartet.

Stammzellen sind nach ihren stürmischen Anfangszeiten auch in Deutschland im wissenschaftlichen Alltag angekommen. Was wir jetzt erleben, ist die normale wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Verlässlichkeit der Experimente, Qualität der Daten und die Korrektheit ihrer Interpretation. Um genau diesen wissenschaftlichen Austausch geht es auf dem Stammzellkongress. Neben den Fragen der Grundlagenforschung haben sich in den vergangenen Jahren viele Gebiete der klinischen Forschung und Anwendung etabliert. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses stehen Stammzellen und die Bildung von Geweben verschiedener Organe, wie zum Beispiel des zentralen Nervensystems, der Bauchspeicheldrüse, der Haut, des Herzens und des blutbildenden Systems. Zusätzlich bilden in diesem Jahr die Systembiologie, Biomaterialien und klinische Entwicklungen im Bereich der regenerativen Medizin und zellbasierten Therapien einen Schwerpunkt. Zahlreiche renommierte, internationale Wissenschaftler werden ihre Ergebnisse auf dem Kongress präsentieren. Auf dem Kongress vertreten sind unter anderem Hans-Reimer Rodewald vom Universitätsklinikum Ulm, Stuart B. Goodman von der Stanford University USA, Thomas A. Reh aus der University of Washington (USA), Michael S. German von der University of California San Fransisco (USA), Eran Meshorer von der Hebrew University of Jerusalem (Israel), Matthias P. Lutolf vom Swiss Federal Institute of Technology Lausanne (Schweiz) und Mariusz Z. Ratajczak von der University of Louisville (USA).

Erstmalig wird es in diesem Jahr auch für die Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, eine Informationsveranstaltung auf dem Kongress zu besuchen. Am 12. Juli um 19.30 Uhr werden Wissenschaftler in vier Vorträgen über die weltweite Vernetzung und Organisation in der Wissenschaft und über Ergebnisse der Grundlagenforschung referieren. Darüber hinaus informieren die Referenten auch über den Einsatz von Stammzellen im klinischen Bereich. Hinzu kommt ein kritischer Rückblick auf Inhalte und Verlauf der bioethischen Debatte zur Stammzellforschung.

Der internationale Stammzellkongress wird alle zwei Jahre vom DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien an der Technischen Universität Dresden und dem DFG- Sonderforschungsbereich 655 „Cells into Tissues“ organisiert. Zusätzliche Partner, die sich am Kongress beteiligen, sind das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, die Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering (DIGS-BB), das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien und das DFG-Schwerpunktprogramm 1356 - ‘Pluripotency and Cellular Reprogramming’.

Pressekontakt:
Katrin Boes, Pressesprecherin CRTD, Telefon: +49 (0)351-463 40347, E.Mail: katrin.boes@crt-dresden.de

Katrin Boes | idw
Weitere Informationen:
http://www.stemcellcongress-dresden.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig
20.11.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"
20.11.2017 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie