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3. Handelsblatt Konferenz HGB-Reform: Das BilMoG

25.03.2009
Bilanzmodernisierungsgesetz zieht bereits Lehren aus der Finanzkrise
5. und 6. Mai 2009, Sheraton Frankfurt Hotel & Towers, Frankfurt
Nachdem sich Mitte März der Rechtsausschuss des Bundestages für eine veränderte Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ausgesprochen hat, wird eine endgültige Verabschiedung der lang diskutierten HGB-Reform frühestens Anfang April erwartet.

Der neue Gesetzentwurf zieht durch den Verzicht der Fair-Value-Regeln für mittelständische Unternehmen bereits Lehren aus der Finanzkrise. Die Bewertung von Wertpapieren und Finanzanlagen zu Zeitwerten (Fair-Value) nach der internationalen Rechnungslegung gilt als eine der Gründe für den Ruin mehrer Großbanken. Der Entwurf enthält auch neue Regeln zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften bei Banken, um deren Praktiken künftig transparenter zu machen.

Die 3. Handelsblatt-Konferenz „HGB-Reform: Das BilMoG“ (5. und 6. Mai 2009, Frankfurt) stellt die Auswirkungen der neuen Bilanzregeln für den Einzel- und HGB-Konzernabschluss vor und greift die Anpassung des HGB an die internationalen Rechnungslegungsstandards auf. Die Ziele der Bilanzrechtsreform und die Änderungen und Diskussionen im Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens erläutert Dr. Christoph Ernst (Bundesministerium für Justiz).

Die Freudenberg-Gruppe bilanziert bereits seit längerem nach IFRS. Was bei der Umstellung und Vorbereitung der Bilanz-Systeme auf das BilMoG zu beachten ist, erläutert Dr. Christian Fink (Freudenberg & Co. Kommanditgesellschaft). Er betont die Bedeutung der Bilanzstrategie im Umstellungsprozess und gibt Praxistipps.

Da die neuen Regelungen bereits für die Geschäftsjahre ab 2010 gelten sollen, müssen bereits heute Anpassungen vorgenommen werden. Die geplante Änderung bei der Bewertung von Forschungs- und Entwicklungskosten ist nach dem neuen Gesetzentwurf nur noch als Wahlmöglichkeit vorgesehen. Die Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen werden dagegen Änderungen erfahren.
Die Präsidentin des Deutschen Standardisierungsrats (DSR), Liesel Knorr, gibt einen Ausblick auf die Überarbeitung der Deutschen Rechnungslegungs Standards in Folge der Bilanzrechtsreform. Die neuen Angabepflichten im (Konzern-)Anhang und (Konzern-)Lagebericht stellt Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking (Goethe-Universität Frankfurt) vor. Das Verhältnis von BilMoG und IFRS analysiert Prof. Dr. Joachim Hennrichs (Universität zu Köln).

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/inno-bilmog09


Weitere Informationen zum Programm
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Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
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Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
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