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3. Deutscher Kongress "Ambient Assisted Living" diskutiert neue Konzepte für ein sorgenfreies Altern

18.12.2009
Bis ins hohe Alter eigenständig bleiben und gleichzeitig rundum versorgt sein - der technologische Fortschritt bietet viele Möglichkeiten, das Leben älterer Menschen einfacher und sicherer zu machen.

Das regelmäßige Arztgespräch per Videokonferenz gehört ebenso dazu wie die Kaffeemaschine, die die Nachbarn alarmiert, wenn sie nicht zur gewohnten Zeit eingeschaltet wurde, oder der RFID-Chip, der beim Wiederfinden verlegter Gegenstände hilft.

Auf dem 3. Deutschen Kongress "Ambient Assisted Living" am 26. und 27. Januar 2010 in Berlin diskutieren Forscher, Produzenten, Dienstleister und Politik über innovative Strategien, um den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen zu können. Das Kongressprogramm steht ab sofort unter www.aal-kongress.de zur Verfügung.

Im Jahr 2005 waren knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland über 65 Jahre alt. Im Jahr 2050 werden es etwa 23 Millionen sein. Im gleichen Zeitraum wird die Erwerbsbevölkerung um 22 Prozent bis 29 Prozent zurückgehen. Damit verbunden sind immer mehr alte Menschen, die selbstständig in ihrer Wohnung leben wollen, sowie ganze Regionen mit schrumpfender Bevölkerung und ausgedünnten Infrastrukturen bei Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichem Nahverkehr und Ärzteversorgung. Viele berufstätige Erwachsene kümmern sich sowohl um ihre Kinder als auch um unterstützungsbedürftige ältere Angehörige.

Intelligente technische Lösungen können Unterversorgung abfedern, Barrieren überbrücken helfen und zu einer deutlich besseren Lebensqualität beitragen. Im neuen Forschungsfeld "Ambient Assisted Living" (AAL) werden dafür Komponenten aus der Mikrosystem- und Informationstechnik sowie der Elektronik gezielt mit geeigneten Dienstleitungsangeboten kombiniert.

Der 3. Deutsche Kongress "Ambient Assisted Living" beleuchtet technische Aspekte, Dienstleistungskonzepte, aber auch sozio-ökonomische und ethische Fragen. Themen der 24 Sitzungen und fünf Plenarvorträge sind Gesundheit und Pflege, Wohnen und Mobilität, Soziales Umfeld und Interaktion, Technikakzeptanz und Ethik sowie Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Weitere Highlights sind die Podiumsdiskussion zum Thema "Mit AAL agil unterwegs" sowie eine Industrieausstellung, in der das heute schon technisch Machbare live erlebt werden kann.

Der Kongress "Ambient Assisted Living", eine gemeinsame Veranstaltung des VDE und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, findet im Berlin Congress Center (bcc) in Berlin-Mitte statt. Mehr Informationen gibt es unter www.aal-kongress.de.

An die Redaktion:
Herzlich laden wir Sie schon jetzt zur VDE/BMBF-Pressekonferenz anlässlich des 3. Kongresses Ambient Assisted Living am Dienstag, 26. Januar 2010, 11 bis 12 Uhr, ins Berliner Congress Centrum (bcc) ein.

Ihre Gesprächspartner auf dem Podium sind: Professorin Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (angefragt), Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, VDE-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr. Dr. Dieter Rombach, Geschäftsführender Institutsleiter Fraunhofer IESE, Dieter Czogalla, Sozialwerk St. Georg e.V., sowie Prof. Dr. Ursula Lehr, Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V.

Melanie Mora
VDE VERBAND DER ELEKTROTECHNIK
ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e.V.
Pressesprecherin
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069 6308-461
Mobil: 0175 1874333
Fax: 069 6312925
E-Mail: melanie.mora@vde.com
E-Mail: presse@vde.com

Melanie Mora | VDE
Weitere Informationen:
http://www.vde.com
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